#15169 Paulus Potter (1625-1654)
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Paulus Potter – #15169
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Der Künstler hat das Pferd in Dreiviertelperspektive dargestellt, wodurch seine Statur und sein Körperbau gut zur Geltung kommen. Es wirkt kraftvoll und aufmerksam, der Kopf ist leicht erhoben, die Ohren gespitzt – Anzeichen von Wachsamkeit oder Neugierde. Die dunklen Beine und Mähne bilden einen Kontrast zum hellen Fell und verstärken so die Wirkung des Tieres.
Die Landschaft im Hintergrund ist eher unspezifisch gehalten. Ein einzelner Baumstamm links im Bild rahmt das Pferd ein, während sich im fernen Hintergrund verschwommene Bäume abzeichnen. Der Himmel ist düster und von dunklen Wolken bedeckt, was eine gewisse Schwere in die Szenerie bringt. Die Farbgebung insgesamt ist gedämpft und erzeugt eine melancholische Stimmung.
Es liegt nahe zu vermuten, dass hier nicht nur ein Tier porträtiert werden sollte, sondern auch dessen Einzigartigkeit und Individualität hervorgehoben wird. Das ungewöhnliche Fellmuster könnte als Metapher für Andersartigkeit oder Besonderheit interpretiert werden. Die isolierte Position des Pferdes in der tristen Landschaft verstärkt diesen Eindruck von Abgelegenheit und vielleicht auch von Stärke angesichts widriger Umstände.
Die Malerei scheint eine Auseinandersetzung mit Themen wie Individualität, Naturverbundenheit und möglicherweise auch die Akzeptanz von Unterschieden anzudeuten. Die düstere Stimmung könnte als Spiegelbild der Herausforderungen des Lebens oder als Ausdruck einer tiefgründigen Kontemplation verstanden werden.