View of Saintes-Maries Vincent van Gogh (1853-1890)
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Vincent van Gogh – View of Saintes-Maries
Ort: Kröller-Müller Museum, Otterlo.
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Hinter dem Feld schließt sich eine Siedlung an. Die Häuser und Gebäude sind in gedämpften Farben gehalten, hauptsächlich in Brauntönen und Grau, mit roten Dachtöpfen, die einen warmen Kontrast setzen. Die Dächer wirken dicht an dicht, formen eine geschlossene Linie, die sich dem Betrachter entgegenstreckt. Ein einzelner, schlanker Turm dominiert die Skyline und ragt deutlich über die anderen Gebäude hinaus. Sein markanter Aufbau und die Kuppel weisen auf eine religiöse Bedeutung hin – vermutlich handelt es sich um eine Kirche oder Kathedrale.
Der Himmel ist in einem breiten, wogenden Türkis- und Grünton gemalt. Die Pinselstriche sind hier ebenso deutlich wie im Vordergrund und verleihen dem Himmel eine bewegte, fast dynamische Qualität. Die Farbgebung des Himmels wirkt fast wie ein Spiegelbild des Feldes, wodurch eine visuelle Verbindung zwischen Vorder- und Hintergrund entsteht.
Es liegt der Eindruck vor, dass die Stadt in einer Phase des Stillstands eingefangen wurde. Die Häuser wirken dicht an dicht gedrängt, die Figuren im Feld sind kaum auszumachen, was eine gewisse Distanz und Abgeschiedenheit suggeriert. Die leuchtenden Farben, insbesondere das Türkis des Himmels und das Blau der Reihen im Feld, erzeugen jedoch auch eine Atmosphäre der Ruhe und Harmonie.
Die Komposition wirkt sorgfältig ausgearbeitet. Die diagonalen Linien des Feldes und der städtischen Bebauung führen das Auge zum zentralen Turm, der als Blickfang fungiert. Insgesamt strahlt das Werk eine gewisse Melancholie und Sehnsucht aus, die durch die leuchtenden Farben und die rhythmischen Pinselstriche jedoch gemildert wird. Es vermittelt den Eindruck einer friedvollen, wenn auch etwas isolierten Landschaft.