The Raising of Lazarus (after Rembrandt) Vincent van Gogh (1853-1890)
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Vincent van Gogh – The Raising of Lazarus (after Rembrandt)
Ort: Van Gogh Museum, Amsterdam.
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Rechts von dem Liegenden befindet sich eine Gestalt, die in einem grünen Gewand gekleidet ist. Ihre Arme sind weit ausgebreitet, eine Geste der Hingabe und des Flehens. Der Gesichtsausdruck ist von Inbrunst erfüllt, die Augen blicken mit Hoffnung und Verzweiflung auf das Objekt der Verehrung. Neben ihr steht eine weitere Figur, ebenfalls in dunkleren Tönen gehalten, deren Haltung eine Mischung aus Respekt und Kontemplation ausdrückt.
Über der Szene thront ein großer, goldener Kreis, der als Quelle des Lichts und möglicherweise als Symbol für göttliche Macht interpretiert werden kann. Die Umgebung ist spärlich dargestellt, die Landschaft verschwimmt in einem Wirbel aus gelben und braunen Farbtönen. Diese reduzierte Darstellung lenkt die Aufmerksamkeit unmittelbar auf die Figuren und ihr dramatisches Geschehen.
Die Malweise ist von dicken, pastösen Pinselstrichen geprägt, die der Darstellung eine lebendige, fast vibrierende Qualität verleihen. Die intensive Farbgebung, insbesondere der Kontrast zwischen dem Weiß des Liegenden, dem Grün der flehenden Gestalt und dem Gold des Himmelskörpers, verstärkt die emotionale Wirkung der Szene.
Die Szene vermittelt ein Gefühl von spiritueller Erweckung und transzendenter Hoffnung. Der Fokus liegt nicht nur auf dem Akt der Wiederbelebung, sondern auch auf den emotionalen Reaktionen der umstehenden Personen und der allgegenwärtigen Präsenz eines göttlichen Lichts. Die Darstellung scheint die Frage nach Leben, Tod und der Möglichkeit der Erlösung zu berühren und lädt den Betrachter zur inneren Kontemplation ein. Es entsteht der Eindruck einer intensiven, persönlichen Glaubensbezeugung, die sich in der expressiven Malweise manifestiert.