Portrait of Pere Tanguy Vincent van Gogh (1853-1890)
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Vincent van Gogh – Portrait of Pere Tanguy
Ort: Ny Carlsberg Glyptotek, København.
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Der Mann trägt ein Hemd mit hochgeschlossenem Kragen, eine dunkle Krawatte und eine Art Weste, die in einem rötlichen Farbton gehalten ist. Das Gewebe der Weste wirkt grob und ungeschliffen, was einen gewissen Kontrast zu der gepflegten Erscheinung des Mannes bildet. Die Haare sind silbern-grau und scheinen in ungeordneten Locken zu stehen.
Es fällt auf, wie der Künstler die Gesichtszüge modelliert hat. Die Falten um die Augen und den Mund zeugen von Lebenserfahrung und möglicherweise von Entbehrungen. Der Mund ist leicht geöffnet, was einen Eindruck von Nachdenklichkeit oder sogar einer leisen Ironie vermittelt. Die Augen sind schmal und stechend, und sie scheinen den Betrachter zu durchdringen.
Neben der formalen Darstellung des Porträts lassen sich auch subtile Subtexte erkennen. Der Mann wirkt nicht gerade glücklich oder zufrieden, sondern eher von einer tiefen Melancholie oder Resignation geprägt. Die grobe Malweise und die erdigen Farben verstärken diesen Eindruck von einer gewissen Härte und Unnachgiebigkeit. Man könnte vermuten, dass es sich um einen Menschen handelt, der ein schwieriges Leben hinter sich hat und dessen Gesicht die Spuren dieser Erfahrungen trägt. Die direkte, unverfälschte Darstellung des Gesichts lässt keine Möglichkeit der Schönfärbung zu und wirkt daher besonders eindringlich. Der Porträtcharakter wird durch die unverstellte Darstellung des Individuums unterstrichen, wobei die Persönlichkeit des Dargestellten im Vordergrund steht.