#38853 Emilio Pettoruti
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Emilio Pettoruti – #38853
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Im Vordergrund liegt ein weißes Rechteck, das vermutlich einen Teller oder eine Servierfläche darstellen soll. Darüber erhebt sich eine Schale mit einem Muster aus kleinen Kreisen, die an Löcher erinnern könnten. Neben dieser Schale steht eine Flasche, erkennbar am aufgedruckten Wort VINO. Die Flasche ist stilisiert und in scharfe Linien zerlegt, wodurch sie fast abstrakt wirkt.
Im Hintergrund sind weitere geometrische Formen angedeutet, darunter ein grob strukturiertes Rechteck, das möglicherweise einen Vorhang oder eine Wand repräsentiert. Links von der Flasche befindet sich eine unregelmäßig geformte Struktur, die an eine organische Form erinnert, vielleicht eine Frucht oder ein Stück Brot.
Die Komposition wirkt fragmentiert und dynamisch. Die Objekte sind nicht realistisch dargestellt, sondern in ihre elementaren geometrischen Bestandteile zerlegt und neu angeordnet. Diese Technik erzeugt eine Spannung zwischen Vertrautheit und Abstraktion. Der starke Kontrast zwischen den dunklen und hellen Flächen verstärkt die Wirkung der Formen und lenkt den Blick des Betrachters.
Ein möglicher Subtext dieser Darstellung könnte in der Auseinandersetzung mit der Wahrnehmung liegen. Die Zerlegung der Objekte in ihre Grundformen deutet darauf hin, dass die Realität nicht als gegeben erscheint, sondern vielmehr eine Konstruktion unserer Sinne ist. Das Stillleben wird so zu einer Reflexion über das Sehen und Interpretieren von Bildern. Die Reduktion auf wenige Elemente und die Betonung der geometrischen Formen lassen zudem eine gewisse Distanz zur gegenständlichen Welt erkennen, was möglicherweise eine kritische Haltung gegenüber traditionellen Darstellungsweisen andeutet. Die Präsenz des Wortes VINO könnte als Anspielung auf Genuss und Vergänglichkeit interpretiert werden, im Kontrast zu der formalen Strenge der Komposition.