#38861 Emilio Pettoruti
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Emilio Pettoruti – #38861
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Die Farbgebung ist von einem gedämpften, erdigen Charakter geprägt. Brauntöne, Rottöne und Olivgrün dominieren die Darstellung der Hügel und Berge, während der Himmel in Pastelltönen schimmert – ein Zusammenspiel aus Blau, Rosa und Grau. Die Farben sind nicht naturalistisch wiedergegeben, sondern dienen eher dazu, eine bestimmte Stimmung zu erzeugen: eine Mischung aus Melancholie, Kontemplation und vielleicht auch einer gewissen Unruhe.
Die Landschaft selbst ist in geometrische Formen zerlegt. Hügel werden zu Dreiecken, Berge zu trapezförmigen Blöcken reduziert. Diese Abstraktion verleiht der Szene einen distanzierten Charakter; es entsteht kein unmittelbarer Eindruck von Natürlichkeit oder Romantik. Die weißen Linien, die sich über die Landschaft ziehen, könnten als Wege, Zäune oder einfach nur als stilistische Elemente interpretiert werden – sie verstärken jedoch das Gefühl einer künstlichen Ordnung und Strukturierung der Natur.
Ein interessanter Detail ist das kleine, gelb leuchtende Objekt am Himmel. Es wirkt isoliert und fast wie ein Symbol für Hoffnung oder eine ferne Erinnerung inmitten der düsteren Landschaft.
Die Malerei scheint sich mit dem Verhältnis von Mensch und Natur auseinanderzusetzen. Die fragmentierte Darstellung könnte als Ausdruck einer Entfremdung des Menschen von seiner Umwelt interpretiert werden, während die vertikale Struktur die Trennung zwischen den Ebenen – vielleicht auch zwischen Realität und Ideal – betont. Es liegt eine subtile Spannung vor, die durch das Zusammenspiel der Farben, Formen und Kompositionselemente erzeugt wird. Die Arbeit lädt dazu ein, über die Konstruktion von Landschaftsbildern und die subjektive Wahrnehmung der Natur nachzudenken.