Study for “Battle of Waterloo” George Jones (1786-1869)
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George Jones – Study for “Battle of Waterloo”
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
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Der Vordergrund wird von zahlreichen Gestalten eingenommen – einige zu Pferd, andere zu Fuß, viele scheinen verwundet oder tot zu sein. Ihre Körper sind nur grob angedeutet, die Details verschwimmen in der allgemeinen Unruhe. Die Farbgebung ist gedämpft und besteht hauptsächlich aus Brauntönen, Grautönen und einem Hauch von Rosa, der möglicherweise Blut andeutet. Diese reduzierte Palette verstärkt den Eindruck von Verzweiflung und Tod.
Im Mittelgrund erstreckt sich eine Hügelkette, die in einen dichten Nebel gehüllt ist. Dieser Nebel verleiht der Szene eine zusätzliche Dimension der Ungewissheit und des Chaos. Er verdeckt Teile des Schlachtfeldes und lässt den Betrachter im Unklaren darüber, was sich dahinter verbirgt.
Der Himmel ist trüb und dunkel, ohne jegliche Anzeichen von Hoffnung oder Klarheit. Die Wolken sind dicht und bedrohlich, was die allgemeine Stimmung der Verzweiflung unterstreicht.
Die Studie scheint weniger an einer detaillierten Darstellung der Ereignisse interessiert zu sein als vielmehr an der Erfassung des emotionalen Klimas einer Schlacht. Der Künstler hat sich auf die Vermittlung von Chaos, Gewalt und Leid konzentriert. Die unvollendeten Formen und die gedämpfte Farbgebung tragen dazu bei, eine Atmosphäre der Verzweiflung und des Verlusts zu erzeugen.
Ein möglicher Subtext könnte in der Darstellung der menschlichen Fragilität angesichts der Schrecken des Krieges liegen. Die Figuren erscheinen klein und machtlos inmitten der weiten Landschaft, was die Sinnlosigkeit von Gewalt und den hohen Preis des Konflikts verdeutlicht. Auch die Unvollständigkeit der Studie selbst kann als Metapher für die Unmöglichkeit verstanden werden, die volle Tragweite einer solchen Katastrophe zu erfassen oder darzustellen. Sie deutet an, dass das Leid und die Zerstörung so immens sind, dass sie sich jeder vollständigen Darstellung entziehen.