Louise-Anne de Bourbon, Mlle de Charolais (1695-1758), in a monk’s robe, holding the chord of St. Francis Charles-Joseph Natoire (1700-1777)
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Charles-Joseph Natoire – Louise-Anne de Bourbon, Mlle de Charolais (1695-1758), in a monk’s robe, holding the chord of St. Francis
Ort: Palace of Versailles (Château de Versailles), Paris.
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Der Hintergrund ist eine verschwommene Landschaft mit Bäumen und einem diffusen Himmel, die eine gewisse Träumigkeit erzeugt. Links im Bild ist ein Baumstumpf angedeutet, der als natürlicher Sockel für den Tisch dient, auf dem ein Becher und ein kleines, rotes Objekt platziert sind. Das Licht fällt von links und betont das Gesicht der Frau sowie das Gewand.
Die Komposition ist so angeordnet, dass der Fokus auf der Person liegt. Die Dunkelheit des Habits verstärkt die Wirkung des hellen Gesichts und lenkt die Aufmerksamkeit auf ihre Hände und den Blick.
Mehrere Subtexte lassen sich aus diesem Bild ableiten. Die Kombination aus dem Habit und den feinen Schmuckelementen deutet auf eine Person hin, die einerseits der Spiritualität und dem asketischen Leben verbunden ist, andererseits aber auch einen hohen sozialen Status besitzt. Das Seil des heiligen Franz von Assisi könnte eine Verbindung zu den Idealen des einfachen Lebens, der Demut und der Nächstenliebe andeuten. Gleichzeitig könnte es sich um eine allegorische Darstellung einer inneren Transformation oder einer Suche nach spiritueller Erleuchtung handeln. Der kleine Becher und das rote Objekt auf dem Tisch sind schwer zu interpretieren, könnten aber als Symbole für Bescheidenheit und Opfergabe gelesen werden.
Die Gesamtwirkung des Bildes ist eine Mischung aus religiöser Andeutung und gesellschaftlicher Stellung. Es erzeugt eine gewisse Spannung zwischen dem Wunsch nach Askese und der Unverzichtbarkeit des sozialen Hintergrunds. Die Darstellung wirkt weder klischeehaft noch prätentiös, sondern eher nachdenklich und introspektiv.