Self-Portrait Joseph Wright of Derby (1734-1797)
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Joseph Wright of Derby – Self-Portrait
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
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Die Figur ist in ein ockerfarbenes Jackett mit breiten Ärmeln gekleidet, dessen Stoff durch die Malweise eine gewisse Textur erhält. Ein helles Hemd mit hochgeschlossenem Kragen und einer orangefarbenen Krawatte sind darunter zu erkennen. Die Farbgebung der Kleidung ist gedämpft, aber durch die warme Tonalität des Ockers und des Orangens eine gewisse Lebendigkeit verliehen.
Der Hintergrund ist dunkel gehalten und in einen ovalen Rahmen eingebunden. Dieser Rahmen verstärkt den Eindruck eines formellen Porträts und lenkt die Aufmerksamkeit auf die dargestellte Person. Die Gesichtszüge des Mannes sind ernst, fast melancholisch. Sein Blick ist geradeaus gerichtet, aber scheint eine gewisse Distanziertheit auszustrahlen. Die Lippen sind leicht zusammengepresst, was den Eindruck von Nachdenklichkeit oder vielleicht auch von Selbstbefragung verstärkt.
Die Darstellung wirkt trotz der formellen Komposition nicht starr oder unnatürlich. Die leicht ungelenkte Pose und die nicht vollständig ausgeführten Details lassen auf eine gewisse Spontaneität schließen. Der Künstler scheint hier nicht primär darauf aus gewesen sein, eine perfekte Äußerlichkeit festzuhalten, sondern vielmehr eine bestimmte Stimmung oder einen Zustand der Seele.
Die Subtexte dieses Porträts sind vielfältig. Der breite Hut könnte als Ausdruck von Autorität oder künstlerischer Individualität gelesen werden. Die ernste Miene und der nachdenkliche Blick deuten auf eine tiefere innere Welt hin. Insgesamt vermittelt das Bild den Eindruck einer selbstbewussten, aber auch nachdenklichen Persönlichkeit, die sich ihrer eigenen künstlerischen Rolle bewusst ist. Die Dunkelheit des Hintergrundes verstärkt die Introspektivität des Porträts und betont die Isolation des Individuums.