Sarah Campbell Joshua Reynolds (1723-1792)
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Joshua Reynolds – Sarah Campbell
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
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Die Kleidung der Dargestellten ist von luxuriöser Natur. Ein blassgelbes Kleid mit goldener Bordüre und Schleifen betont ihre schlanke Figur. Die üppige, hochgesteckte Frisur, verziert mit Stoffbahnen, unterstreicht den Reichtum und den gesellschaftlichen Status der Frau. Die Kleidung deutet auf die Mode des späten 18. Jahrhunderts hin, auf eine Zeit des Rokoko und der beginnenden Klassik.
Der Hintergrund ist bewusst unscharf gehalten und besteht aus einer Darstellung eines bewölkten Himmels und einer angedeuteten Landschaft im unteren Bildbereich. Diese diffuse Kulisse lenkt die Aufmerksamkeit primär auf die Dargestellte und ihre Erscheinung. Die Wolkenstruktur, mit ihren dynamischen Formen, erzeugt eine Atmosphäre von Bewegung und Unruhe, die im Kontrast zur stillen Würde der Frau steht.
Die Farbgebung ist vorwiegend pastellfarben gehalten, mit Dominanz von Weiß-, Gelb- und Grautönen. Die warmen Farbtöne des Kleides und der Frisur werden durch den kühlen Hintergrund unterstrichen. Die subtile Verwendung von Licht und Schatten modelliert die Gesichtszüge der Frau und verleiht der Darstellung eine gewisse Tiefe.
Es lässt sich vermuten, dass es sich um ein Porträt handelt, das einer adligen Dame gewidmet ist. Die Pose, die Kleidung und die Inszenierung sprechen für eine gesellschaftliche Position von Bedeutung. Die leicht melancholische Ausstrahlung der Dargestellten könnte auf eine gewisse innere Reflexion oder sogar auf eine subtile Kritik an den gesellschaftlichen Konventionen hindeuten. Sie scheint nicht nur eine repräsentative Figur darzustellen, sondern auch eine Persönlichkeit mit eigenen Gedanken und Gefühlen. Der subtile Ausdruck im Gesicht deutet auf eine gewisse Introspektion hin.