The refugees of Tortona Carlo Arienti (1801-1873)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Carlo Arienti – The refugees of Tortona
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Das Kind rechts, alleinstehend und in schlichte Kleidung gehüllt, wirkt verloren und verängstigt. Sein Kopf ist gesenkt, seine Schultern zusammengezogen – eine Haltung der Resignation und des Schutzesuchens. Im Vordergrund liegen weitere Kinder, die sich am Boden wälzen oder weinen, ihre Körper in unruhiger Pose dargestellt. Sie scheinen von den Hauptfiguren getrennt zu sein, was ein Gefühl der Isolation und Hilflosigkeit verstärkt.
Der Hintergrund ist düster und bedrohlich. Eine zerklüftete Landschaft erstreckt sich bis zu einer fernen Stadtmauer, die in Rauch gehüllt ist. Der Himmel ist dunkel und stürmisch, was eine Atmosphäre von Chaos und Zerstörung vermittelt. Die Farbpalette ist gedämpft, dominiert von Braun-, Grau- und Rottönen, die die Tragweite der Situation unterstreichen.
Die Komposition lenkt die Aufmerksamkeit auf die Figuren in der Mitte, während die anderen Kinder im Vordergrund als Zeugen des Leids dienen. Der Kontrast zwischen den hellen Gesichtern der Hauptfiguren und dem dunklen Hintergrund verstärkt das Gefühl der Dringlichkeit und Verzweiflung.
Subtextuell scheint es sich um eine Darstellung von Vertreibung und Verlust zu handeln, möglicherweise im Kontext politischer Unruhen oder militärischer Konflikte. Die Fahne, die der Junge trägt, könnte ein Symbol für verlorene Heimat oder Identität sein. Die Darstellung der Kinder, sowohl in der Mitte als auch im Vordergrund, betont die besonders vulnerable Position der Zivilbevölkerung in Zeiten von Gewalt und Not. Es ist eine eindringliche Reflexion über menschliches Leid und die Folgen von Konflikten.