Boy in profile. Study Edvard Perséus (1841-1890)
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Edvard Perséus – Boy in profile. Study
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Der Junge trägt eine dunkle Jacke mit einer hellen Krawatte oder Hemdkollerin. Sein Haar ist dunkelbraun bis schwarz und wirkt leicht zerzaust, was ihm einen ungestellten, natürlichen Eindruck verleiht. Die Darstellung der Gesichtszüge ist detailreich und realistisch; die subtilen Schattierungen in den Augen, die leichte Röte auf den Wangen und die feinen Linien um den Mund lassen eine gewisse Lebendigkeit erkennen.
Die Komposition ist schlicht gehalten, was den Fokus voll und ganz auf das Gesicht des Kindes lenkt. Hier weht ein Hauch von Melancholie mit; der Blick des Jungen wirkt nachdenklich, fast traurig. Es könnte sich um einen Moment der Kontemplation handeln, oder aber auch um eine Darstellung einer inneren Stimmung. Die Kargheit des Hintergrunds verstärkt diesen Eindruck und lässt den Betrachter über die Gedankenwelt des Kindes spekulieren.
Die Malerei scheint weniger ein formales Porträt als vielmehr eine Studie zu sein – eine Momentaufnahme, die versucht, die Essenz eines jungen Menschen einzufangen. Es entsteht der Eindruck einer intimen Beobachtung, bei der es nicht um eine idealisierte Darstellung geht, sondern um das Festhalten einer individuellen Persönlichkeit in ihrer natürlichen Erscheinung. Die Wahl des Profils verstärkt den Eindruck von Distanz und Introspektion; wir sehen das Kind, aber können nur erahnen, was in ihm vorgeht.