the artists daughter poppet c1927 8 John Augustus
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
John Augustus – the artists daughter poppet c1927 8
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die dargestellte Person blickt leicht zur Seite empor, ihr Blick scheint nachdenklich oder sogar etwas melancholisch. Ihre Haltung wirkt zurückhaltend, fast schüchtern. Das kurze, dunkle Haar ist in einer typischen Bob-Frisur der 1920er Jahre gehalten. Die Gesichtszüge sind weich modelliert, die Lippen leicht gerötet.
Besonders auffällig ist die Farbgebung des Werkes. Der Hintergrund dominiert in warmen, leuchtenden Orange- und Rottönen, die einen intensiven Kontrast zum hellen, fast transparent wirkenden Kleid der Frau bilden. Die Textur des Kleides wird durch kurze, schnelle Pinselstriche angedeutet, wodurch ein Eindruck von Leichtigkeit und Bewegung entsteht. Der Hintergrund hingegen wirkt eher pastos und dynamisch aufgebaut.
Die reduzierte Darstellung und die Farbintensität lassen vermuten, dass es sich um eine Studie handelt, möglicherweise als Vorbereitung für ein größeres Werk. Die Betonung auf das Gesicht und den Ausdruck der Frau deutet darauf hin, dass der Künstler an einer psychologischen Charakterisierung interessiert war.
Ein möglicher Subtext könnte in der Darstellung der jungen Frau als Symbol für die neue Weiblichkeit der 1920er Jahre liegen – eine Zeit des gesellschaftlichen Wandels und der Emanzipation. Die zurückhaltende Haltung könnte jedoch auch eine gewisse Unsicherheit oder Verletzlichkeit andeuten, die mit dieser neuen Rolle einherging. Der warme Hintergrund könnte als Ausdruck von Geborgenheit und Schutz interpretiert werden, während gleichzeitig die Distanz zwischen der Frau und dem Betrachter eine gewisse Melancholie erzeugt. Die Farbgebung trägt zur emotionalen Tiefe des Werkes bei und verstärkt den Eindruck einer inneren Reflexion.