On Strike Hubert Von Herkomer (1849-1914)
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Hubert Von Herkomer – On Strike
Ort: The Royal Academy of Arts, London.
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Auf ihm lastet eine junge Frau, die ihn umarmt. Sie hält ein kleines Kind im Arm, dessen rotes Kleid auffällig hervorsticht. Das Kind scheint unschuldig und ahnungslos in die Szene integriert zu sein. Eine weitere, ältere Tochter steht etwas abseits, die Hände vor der Brust gefaltet, und blickt mit besorgter Miene in die Ferne.
Die Farbgebung ist gedämpft und erdverbunden. Die roten Akzente des Kleides des Kindes und die Ziegel der Wand bieten einen Kontrast zu den überwiegend grauen und braunen Farbtönen. Der dunkle Hintergrund verstärkt den Eindruck von Enge und Hoffnungslosigkeit.
Die Komposition lenkt den Blick auf die Familie und ihre unmittelbare Umgebung. Die schlichte Darstellung der Figuren und die fehlende detaillierte Hintergründigkeit konzentrieren die Aufmerksamkeit auf das Thema der menschlichen Not und der sozialen Ungleichheit.
Man könnte interpretieren, dass die Szene einen Moment der Ausweglosigkeit und des Kampfes gegen widrige Umstände einfängt. Die Umarmung der Frau um den Mann und die Anwesenheit der Kinder symbolisieren die Zusammengehörigkeit und die Notwendigkeit, in schwierigen Zeiten zusammenzuhalten. Die Darstellung der Arbeiterfamilie vor einer Hauswand deutet auf eine Situation hin, in der die Familie von ihrer Arbeit und ihrem Zuhause entwurzelt ist. Die Körperhaltung des Mannes lässt auf Entbehrung und soziale Ausgrenzung schließen. Der rotes Kleid des Kindes könnte als Symbol für Hoffnung oder auch für das verlorene Potenzial der nächsten Generation interpretiert werden. Insgesamt vermittelt das Gemälde einen tiefen Eindruck von sozialem Elend und menschlichem Leid.