Feast of Belshazzar Vasily Ivanovich Surikov (1848-1916)
Vasily Ivanovich Surikov – Feast of Belshazzar
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Maler: Vasily Ivanovich Surikov
Wassili Surikow wurde 1848 in Krasnojarsk in eine Familie von erblichen Donkosaken geboren, die im sechzehnten Jahrhundert während der Eroberung Sibiriens mit Jermak kamen. Sein Talent für die Malerei zeigte sich schon früh, aber durch den frühen Tod seines Vaters hatte die Familie kein Geld für eine gute Ausbildung. Nur das Glück half Surikov, als der Gouverneur Zamyatin von Jenissei seine Zeichnungen sah, er fand einen Kunstmäzen I.P.
Beschreibung des Gemäldes "Das Fest des Belsazar" von Wassili Surikow.
Wassili Surikow wurde 1848 in Krasnojarsk in eine Familie von erblichen Donkosaken geboren, die im sechzehnten Jahrhundert während der Eroberung Sibiriens mit Jermak kamen. Sein Talent für die Malerei zeigte sich schon früh, aber durch den frühen Tod seines Vaters hatte die Familie kein Geld für eine gute Ausbildung. Nur das Glück half Surikov, als der Gouverneur Zamyatin von Jenissei seine Zeichnungen sah, er fand einen Kunstmäzen I.P. Kuznetsov, der seine Ausbildung an der Akademie bezahlte, und im Alter von 21 Jahren wurde Vasily Surikov Student in St. Petersburg.
Seine monumentalen Gemälde, für die Surikov berühmt und berüchtigt wurde, sind mit einem tiefgründigen kompositorischen, farblichen und plastischen Ansatz ausgeführt. Die meisten seiner Bilder - "Der Morgen der Erschießung Streletskis", "Suworows Überquerung der Alpen", "Die Eroberung Sibiriens durch Jermak" - sind mit vielen verschiedenen Figuren gefüllt, jede mit ihrem eigenen Charakter und einem Moment der Emotion, mit einer sorgfältigen Farbwahl. Obwohl viele seiner Zeitgenossen Surikov für dieses "Durcheinander" von Gesichtern und Körpern kritisierten und seine Bilder mit einem "Brokatteppich" verglichen, wurde dies zu einem charakteristischen Merkmal seiner Gemälde, zu seiner besonderen Energie und zu einem wertvollen historischen und künstlerischen Gut der russischen Kultur.
Auch das Gemälde Das Fest des Belsazar ist in der bevorzugten Manier des Künstlers ausgeführt - der Höhepunkt eines bedeutenden Ereignisses in der Geschichte. Belsazar, der nach dem Tod seines Vaters die Herrschaft über Babylon geerbt hat, veranstaltet ein großes Fest, bei dem sich eine große Anzahl von Gästen, Dienern, Konkubinen, Priestern und Sklaven in Wein und Laster ertränken. Als den Gästen das Geschirr ausging, befahl Belsazar, die bei der Zerstörung des Tempels in Jerusalem geplünderten goldenen Ritualbecher herbeizuschaffen.
Doch sobald der neue Herr der Welt den Kelch berührte, erbebte der Himmel mit wütenden Donnerschlägen, Blitze erhellten die tobende Menge und eine leuchtende, verschlüsselte Inschrift erschien an der Wand. In Erwartung von Schwierigkeiten sucht Belsazar jemanden, der ihm die verhängnisvolle Botschaft vorliest, und der Prophet Daniel wird zu ihm gebracht. Das Gemälde zeigt den Moment, in dem Daniel die geheimnisvolle Inschrift übersetzt, die den bevorstehenden Untergang des Königs durch brennende Zeichen vorhersagt, während ein panischer und verängstigter Belsazar von seinen zahlreichen Gästen und Dienern umgeben ist, die sich in Panik winden.
Die reichen, farbenfrohen und teuren Kleider, die mit Juwelen, goldenem Geschirr, Lampen und Möbeln verziert sind - wie erbärmlich sehen sie im Feuer des göttlichen Zorns aus. Die roten Umhänge, die roten Teppiche, der verschüttete rote Wein im Vordergrund des Bildes - all dies scheint ein Vorbote des baldigen Blutvergießens zu sein, denn der feiernde König hatte keine Zeit, die Stadt zu bewachen, deren Mauern von der persischen Armee besetzt waren. Die babylonischen Priester strecken noch immer ihre Hände nach den heidnischen Götzen aus und bitten um Schutz, aber der Ausgang des großen und tragischen Festes ist ganz klar - die Schänder können der Strafe des Himmels nicht entkommen.
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BEMERKUNGEN: 2 Ответы
Was ist denn bitte mit der Beschreibung? Wo bleibt sie nur?
im Internet
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Das Farbenspiel ist intensiv, dominiert von warmen Rot-, Gold- und Brauntönen, die den Eindruck von Reichtum und Überschwänglichkeit verstärken. Einzelne Figuren stechen durch ihre gestalterische Ausarbeitung hervor, insbesondere die, die sich in tiefer Demut zu Boden geworfen haben, während andere in panischer Angst ihre Gesichter verbergen.
Ein zentrales Element der Komposition ist die Wand, an der sich eine mystische Schrift offenbart. Diese Erscheinung zieht alle Blicke auf sich und unterbricht die ausgelassene Atmosphäre der Feier abrupt. Die Gesichter der Anwesenden spiegeln eine Mischung aus Ungläubigkeit, Furcht und Verzweiflung wider.
Der Kontrast zwischen der ausgelassenen Freude der einen und dem tiefen Leid der anderen ist frappierend. In dem Bild wird nicht nur ein historischer Moment festgehalten, sondern auch eine tiefere Botschaft vermittelt: die Vergänglichkeit von Macht und Reichtum angesichts göttlicher Gerechtigkeit. Die Feier, die im ersten Moment von Lebenslust und Genuss geprägt scheint, wird zu einem Symbol für Hybris und den Fall eines stolzen Königreichs. Die Dunkelheit, die sich langsam über die Szene legt, unterstreicht die bevorstehende Katastrophe und die Unweigerlichkeit des göttlichen Urteils.
Der Künstler hat es geschafft, eine Szene von dramatischer Intensität zu schaffen, die den Betrachter in ihren Bann zieht und zum Nachdenken über Themen wie Macht, Glauben und die Konsequenzen menschlichen Handelns anregt.