#33800 Gines Liebana
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Gines Liebana – #33800
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Die eine Figur, im Vordergrund stehend, trägt eine zweite, bewusstlose oder schlafende Person auf ihren Armen. Ihre Haltung ist angespannt, fast schon kämpferisch, während sie das Gewicht trägt. Die Flügel dieser Frau sind groß und kraftvoll, wirken jedoch auch gezeichnet von Anstrengung. Ihr Blick ist nach oben gerichtet, vielleicht in der Hoffnung auf Hilfe oder Erlösung.
Die zweite Figur, die getragen wird, scheint in einen tiefen Schlaf versunken zu sein. Ihre Flügel sind kleiner und filigraner als die der Trägerin, fast wie zarte Ranken. Sie ruht schwerelos in den Armen ihrer Begleiterin, ein Bild von Verletzlichkeit und Abhängigkeit.
Der Hintergrund verstärkt das Gefühl des Verfalls. Die Ruine ist mit Moos und Flechten bewachsen, was ihre Alterstümlichkeit betont. Im fernen Hintergrund erkennen wir schemenhaft eine Stadtansicht, die jedoch in der Dämmerung versinkt und so die Isolation der beiden Figuren unterstreicht.
Die Komposition lenkt den Blick auf das Verhältnis zwischen den beiden Frauen. Es entsteht ein Eindruck von Opferbereitschaft und gegenseitiger Abhängigkeit. Die Tragende scheint sich ihrer Verantwortung bewusst zu sein, während die Getragene in einem Zustand der Passivität verharrt.
Subtextuell könnte es sich um eine Darstellung von Trauer, Verlust oder auch einer spirituellen Reise handeln. Der Verfall der Architektur symbolisiert möglicherweise den Zerfall menschlicher Werte oder Ideale. Die Flügel könnten für Hoffnung, Freiheit oder aber auch für die Last der Verantwortung stehen. Die Malerei regt zu vielfältigen Interpretationen an und lässt Raum für persönliche Assoziationen bezüglich des Lebens, des Leidens und der Suche nach Sinn in einer Welt im Wandel.