Life is everywhere Nikolai Yaroshenko (1846-1898)
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Nikolai Yaroshenko – Life is everywhere
Ort: The State Tretyakov Gallery, Moscow (Государственная Третьяковская галерея).
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Vor dem Fenster, auf einer grob gezeichneten Plattform, wimmelt es von Tauben und einem einzelnen, toten Huhn. Die Tauben, die sich scheinbar um den Kadaver tummeln, symbolisieren Leben und Zerstörung zugleich. Der Kontrast zwischen den Menschen hinter Gittern und den frei fliegenden Vögeln ist besonders eindringlich.
Die Farbgebung ist gedämpft und dominiert von Grün- und Brauntönen, die eine Atmosphäre der Hoffnungslosigkeit und des Verfalls erzeugen. Die grobe Maltechnik, die sich in den zerrissenen Pinselstrichen äußert, unterstreicht die rohe und ungeschönte Darstellung des Themas.
Ein Subtext des Werkes scheint die Frage nach der menschlichen Existenz unter widrigen Umständen zu sein. Die Familie steht als Symbol für Ausgegrenzung und Entbehrung, während die Tauben und das tote Huhn an die Vergänglichkeit und die Kreisläufe des Lebens erinnern. Die Anwesenheit des Kindes, das trotz seiner prekären Situation noch einen Anblick der Welt zulässt, könnte als Hoffnungsschimmer interpretiert werden, als eine Erinnerung daran, dass selbst in den dunkelsten Zeiten das Leben weitergeht. Die Platzierung des toten Huhns im Vordergrund verstärkt den Eindruck von Sterblichkeit und dem Kampf ums Überleben. Der Titel, der nicht sichtbar ist, deutet möglicherweise auf die Behauptung hin, dass das Leben selbst überall existiert, auch unter den schwierigsten Bedingungen.