Henri Toulouse-lautrec Louis Anquetin (1861-1932)
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Louis Anquetin – Henri Toulouse-lautrec
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Die Farbgebung ist gedämpft und dominiert von dunklen Tönen – Brauntöne, Grau und Schwarz – welche dem Bild eine melancholische Atmosphäre verleihen. Die Haut wirkt durch die Verwendung von Rot- und Lilatönen fast marmorartig, was einen Eindruck von Verletzlichkeit oder auch Krankheit vermitteln könnte. Die Pinselstriche sind sichtbar und wirken kraftvoll, sie tragen zur Textur der Oberfläche bei und suggerieren Bewegung und Lebendigkeit.
Der Hintergrund ist nur schematisch angedeutet, er besteht aus einem verschwommenen Farbton, der die Figur hervorhebt und den Fokus auf das Gesicht lenkt. Die Komposition wirkt schlicht und konzentriert sich vollkommen auf die Darstellung des Individuums.
Es liegt eine gewisse Selbstbeobachtung in dem Bild vor. Der Mann scheint in seine Gedanken versunken zu sein, ein Ausdruck nachdenklicher Kontemplation oder vielleicht auch stillen Leids ist in seinem Gesicht abzulesen. Die Abdeckung des Gesichts durch den Hut könnte als Schutzmechanismus interpretiert werden, eine Art Maske hinter der sich die innere Welt verbirgt. Die Darstellung wirkt weniger wie eine idealisierte Schönheitsszene und mehr wie ein ehrliches, ungeschöntes Portrait eines Menschen mit seiner eigenen Geschichte. Die Malweise deutet auf einen Künstler hin, der sich nicht scheut, die Komplexität des menschlichen Daseins zu erfassen und darzustellen.