marmion1 Simon Marmion
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Simon Marmion – marmion1
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Das Kind, offensichtlich ein Säugling, befindet sich in einer liegenden Position auf ihrem Schoß und sucht Nähe an der Brust. Die Darstellung des Stillens ist realistisch und vermittelt eine unmittelbare Intimität zwischen Mutter und Kind. Die Haltung der Frau strahlt Ruhe und Würde aus, während das Kind eine gewisse Unruhe andeutet.
Der Hintergrund besteht aus einer detaillierten Landschaft mit sanften Hügeln, einem Flusslauf und entfernten Stadtansichten. Die Architektur der fernen Gebäude deutet auf eine mittelalterliche oder frühneuzeitliche Umgebung hin. Die Landschaft ist in warme, erdige Farbtöne gehalten, die einen friedlichen und harmonischen Eindruck erwecken.
Der Rahmen, der die Szene umgibt, besteht aus korinthischen Säulen, die eine Art von arkadischem Bauwerk simulieren. Diese architektonische Struktur verleiht dem Bild eine gewisse Erhabenheit und distanziert es gleichzeitig vom direkten Betrachter. Sie suggeriert einen Raum zwischen der dargestellten Welt und unserer eigenen.
Subtextuell könnte das Werk als Darstellung mütterlicher Liebe, Schutz und Fürsorge interpretiert werden. Die Landschaft im Hintergrund mag für die spirituelle oder irdische Umgebung stehen, in der diese Ereignisse stattfinden. Die Melancholie im Gesichtsausdruck der Frau könnte auf eine tiefe innere Reflexion oder sogar auf eine Vorahnung zukünftiger Leiden hindeuten – ein Thema, das in religiösen Darstellungen oft präsent ist. Die Detailgenauigkeit und die sorgfältige Ausführung lassen auf einen hohen künstlerischen Anspruch schließen und deuten möglicherweise auf eine Auftragskomposition für einen wohlhabenden Gönner hin.