#11574 Remedios Varo
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Remedios Varo – #11574
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Vor dem Charakter stapeln sich Kisten und Körbe voller verschiedenster Früchte und Gemüsesorten. Die Farbgebung ist insgesamt gedämpft, dominiert von Grün-, Weiß- und Rottönen, die jedoch durch die leuchtenden Farben der Früchte und das dunkle Profil des Charakters kontrastiert werden.
Die ungewöhnliche Figur, die durch ihre knochige Gestalt und die acht Augen sofort auffällt, deutet auf eine surreale, möglicherweise symbolische Bedeutung hin. Die Kombination aus Markt und Skelett erzeugt eine unheimliche Atmosphäre. Es entsteht der Eindruck, dass hier etwas Verborgenes, möglicherweise ein Makabres, hinter der alltäglichen Fassade des Marktes lauert.
Die Position des Charakters, der leicht nach vorne geneigt steht, erweckt den Eindruck einer gewissen Hast oder Dringlichkeit. Die Darstellung der Waren, die fast üppig wirken, steht in deutlichem Kontrast zu der Leere und Vergänglichkeit, die das Skelett symbolisiert.
Es lässt sich vermuten, dass die Arbeit eine Reflexion über das Leben und den Tod, die Vergänglichkeit der materiellen Welt und die unaufhaltsame Zeit ist. Der Markt, als Ort des Handels und der Versorgung, wird hier zu einer Metapher für die menschliche Existenz, die letztlich dem Verfall unterworfen ist. Die acht Augen könnten hier die allsehende Natur des Todes oder die Vielschichtigkeit der menschlichen Erfahrung repräsentieren. Der gesamte Aufbau der Komposition, mit der Decke, die über die Szene gespannt ist, könnte auch eine Art Schutz vor der Außenwelt symbolisieren, der jedoch illusorisch ist.