#11544 Remedios Varo
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Remedios Varo – #11544
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Der Gang selbst wird von grotesken Gesichtern oder Köpfen in den Mauern flankiert, die aus den Wänden zu quellen scheinen. Ihre ausdruckslosen Blicke verleihen der Szene eine beunruhigende Atmosphäre. Am Ende des Ganges, in der Mitte des Bildes, schwebt eine transparente, kugelförmige Membran. In dieser Membran befinden sich wiederum Räume, die an Innenräume erinnern, in denen Personen – eine sitzende Figur und eine stehende – dargestellt sind.
Vor der Membran stehen zwei Figuren. Eine Figur, gekleidet in einen orangefarbenen, streifenartigen Anzug, blickt mit erhobenen Händen zur Membran auf. Die andere Figur, in ein weißes Gewand gehüllt, scheint sich ebenfalls der Membran zuzuwenden, allerdings mit einer Haltung, die zwischen Ehrfurcht und Verzweiflung schwankt.
Am Boden des Ganges sind zahlreiche Fahrräder verstreut, einige zerbrochen oder beschädigt. Diese Elemente erzeugen einen Eindruck von Bewegung und Verfall, als ob eine Flucht oder ein Zusammenbruch stattgefunden hat.
Die Darstellung suggeriert eine Auseinandersetzung mit den Themen der Realität, der Illusion und der Wahrnehmung. Die Membran könnte als eine Barriere zwischen verschiedenen Realitätseben oder als Spiegel einer inneren Welt interpretiert werden. Die Gesichter in den Wänden könnten als Verkörperung von unaufhörlichem Beobachten oder als Projektionen des Unbewussten gedeutet werden. Die Fahrräder, als Symbole der Mobilität und des Fortschritts, stehen hier im Kontrast zu dem Gefühl der Gefangenschaft und des Stillstands. Die Figuren vor der Membran stehen möglicherweise für den menschlichen Wunsch, die Grenzen der eigenen Existenz zu überwinden oder nach einem Ausweg aus einer belastenden Situation zu suchen. Insgesamt vermittelt das Bild einen Eindruck von Isolation, Entfremdung und dem Kampf um Orientierung in einer unvertrauten Welt.