#11556 Remedios Varo
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Remedios Varo – #11556
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Die Darstellung ist geprägt von groben Pinselstrichen und einer intensiven Farbgebung. Ein warmes Rot-Orange dominiert die Hauttöne, was dem Gesicht eine gewisse Lebendigkeit verleiht, aber auch einen Hauch von Krankheit oder Erschöpfung suggeriert. Die Augen sind tief liegend und wirken melancholisch, fast resignierend. Sie blicken den Betrachter an, ohne jedoch eine klare Verbindung herzustellen.
Die Frisur der Frau ist schlicht und grau, mit deutlichen Falten und Unebenheiten, die das Alter betonen. Sie trägt dunkle Kleidung, deren genaue Art nicht eindeutig erkennbar ist, aber einen Eindruck von Würde und Bescheidenheit vermittelt.
Es entsteht ein Gefühl von stiller Kontemplation oder vielleicht auch von innerem Leiden. Die Künstlerin scheint weniger daran interessiert zu sein, eine realistische Abbildung der Frau zu liefern, als vielmehr ihre innere Haltung und ihren Charakter einzufangen. Der Ausdruck des Gesichts deutet auf eine lange Lebensgeschichte hin, geprägt von Erfahrungen und möglicherweise auch von Verlusten.
Die Signatur unten rechts, Remedios Varo 1926, gibt den Anstoß zur Reflexion über die Zeitlichkeit der Darstellung und die persönliche Beziehung zwischen Künstlerin und Modell. Es liegt nahe zu vermuten, dass es sich um ein Porträt einer engen Vertrauten handelt, dessen Charakter die Künstlerin mit großer Sensibilität erfasst hat. Die Malweise selbst, rau und ungestüm, könnte als Ausdruck des emotionalen Engagements der Künstlerin interpretiert werden.