Autumn Joos De Momper (1564-1635)
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Joos De Momper – Autumn
Ort: Museums and Art Gallery, Birmingham.
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Die Figuren sind in verschiedene Aktivitäten vertieft: Einige scheinen sich zu unterhalten, andere beobachten die Szene, während wieder andere mit Lasttieren beschäftigt sind. Ein Hund springt fröhlich umher, während Kühe und Pferde friedlich grasen. Die Kleidung der Personen deutet auf eine bäuerliche oder adlige Herkunft hin, was einen sozialen Kontrast innerhalb der Darstellung andeutet.
Links erhebt sich ein steiler Felsvorsprung, dessen dunkle Oberfläche den Blickfang lenkt und die Szene in zwei Bereiche teilt. Dieser Felsen wirkt fast wie eine Bühne, von der aus das Geschehen im Tal beobachtet wird. Die Lichtverhältnisse sind gedämpft; ein goldenes Licht dringt durch die Wolken und beleuchtet bestimmte Bereiche des Tals, während andere im Schatten liegen. Dies verstärkt den Eindruck einer Übergangszeit, eines Abschieds vom Sommer hin zum Winter.
Der Himmel ist von einem warmen Farbton dominiert, der jedoch auch eine gewisse Unruhe vermittelt. Vögel sind in der Luft zu sehen, was die Vergänglichkeit und den Lauf der Zeit symbolisieren könnte. Die Bäume im Hintergrund sind dicht belaubt, doch ihre Blätter scheinen bereits zu welken, ein deutliches Zeichen für den Herbst.
Die Komposition ist sorgfältig durchdacht; die Staffelung der Ebenen erzeugt eine räumliche Tiefe und lenkt den Blick des Betrachters in das Herz der Szene. Die Darstellung wirkt ruhig und besinnlich, doch gleichzeitig schwingt eine gewisse Melancholie mit, die von der Vergänglichkeit der Natur und dem Lauf der Jahreszeiten herrührt. Es liegt ein Hauch von Abschiedslied in dieser Landschaft, ein stilles Innehalten vor den kommenden kalten Monaten. Die Szene vermittelt das Gefühl einer vergangenen Zeit, einer Welt, die im Einklang mit der Natur existierte.