The Seven Ages of Man- Second Childishness, ‘As You Like It’, II/VII Robert Smirke (1752-1845)
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Robert Smirke – The Seven Ages of Man- Second Childishness, ‘As You Like It’, II/VII
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
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Vor ihm kniet ein kleiner Junge auf dem Boden und spielt mit Spielzeug – vermutlich Holzfiguren oder kleine Werkzeuge. Seine Gestik ist lebhaft, seine Aufmerksamkeit vollkommen auf sein Spiel gerichtet. Die Gegenstände um ihn herum, darunter auch eine zerbrochene Puppe, deuten auf die Unbeschwertheit und das spielerische Wesen der Kindheit hin.
Zur Linken des alten Mannes sitzt eine Frau in einem Stuhl mit hoher Rückenlehne. Sie hält ein Buch in den Händen, scheint aber nicht wirklich darin versunken zu sein; ihr Blick ist eher nachdenklich oder leicht besorgt gerichtet. Ihre Kleidung und ihre Haltung vermitteln einen Eindruck von Würde und Respektabilität.
Der Raum selbst ist reichhaltig eingerichtet. Ein Kommode mit verziertem Dekor steht im Hintergrund, darüber hängen mehrere Bilderrahmen, die vermutlich Landschaftsdarstellungen zeigen. Die gedämpfte Beleuchtung und die warmen Farbtöne erzeugen eine Atmosphäre der Behaglichkeit und Intimität.
Die Szene scheint den Übergang zwischen den Lebensphasen zu thematisieren – von der unbeschwerten Kindheit über das reife Alter bis hin zur Gebrechlichkeit des hohen Alters. Der Kontrast zwischen dem spielenden Jungen und dem alten Mann ist besonders auffällig und unterstreicht die Vergänglichkeit der Zeit. Die Frau, möglicherweise die Ehefrau oder eine andere nahestehende Person des alten Mannes, scheint als Vermittlerin zwischen diesen beiden Welten zu fungieren – sie beobachtet das Spiel des Kindes und teilt gleichzeitig die stille Kontemplation des Alters.
Es liegt ein Hauch von Melancholie über der Szene, vielleicht auch eine Reflexion über die Unausweichlichkeit des Verfalls und die Vergänglichkeit menschlicher Existenz. Die Decke, die den alten Mann umhüllt, könnte als Symbol für Schutz oder Geborgenheit interpretiert werden, aber auch als Hinweis auf seine zunehmende Abhängigkeit und Schwäche. Insgesamt vermittelt das Bild ein tiefgründiges Verständnis der menschlichen Natur und der verschiedenen Phasen des Lebenszyklus.