Portrait of Canon Giovanni Rosa * Talpino (Enea Salmeggia) (1558-1626)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Talpino (school of) – Portrait of Canon Giovanni Rosa
Ort: Academy Carrara (Accademia Carrara), Bergamo.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Farbgebung ist warm gehalten, wobei das leuchtende Rot seiner Kleidung einen starken Kontrast zum Dunkel des Hintergrunds bildet. Die Hauttöne sind realistisch dargestellt, was auf eine sorgfältige Beobachtung des Modells hindeutet. Das Licht fällt von links auf, wodurch die Gesichtszüge und die Textur der Gewänder betont werden.
Ein zentrales Element der Darstellung ist das in der Hand gehaltene Buch. Es symbolisiert Wissen, Glauben und möglicherweise auch die Rolle des Mannes als Gelehrter oder Verwalter religiöser Schriften. Die Haltung, wie er das Buch hält – nicht präsentierend, sondern eher schützend – könnte auf eine tiefe persönliche Verbindung zu seinem Inhalt hinweisen.
Im Hintergrund ist ein Kruzifix erkennbar, was die religiöse Konnotation des Porträts unterstreicht und den Fokus auf das Leiden Christi lenkt. Auf dem Tisch vor ihm liegt ein Schriftstück, dessen Inhalt nicht entzifferbar ist, aber vermutlich eine Bedeutung für den Dargestellten hat – vielleicht eine offizielle Urkunde oder ein persönliches Dokument.
Die Komposition wirkt trotz der Einfachheit des Hintergrunds sehr ausgewogen und harmonisch. Die dunklen Töne schaffen eine Atmosphäre von Kontemplation und Ehrfurcht. Insgesamt vermittelt das Porträt den Eindruck eines Mannes, der tief in seinem Glauben verwurzelt ist und eine bedeutende Rolle innerhalb seiner religiösen Gemeinschaft spielt. Es scheint weniger um die Darstellung von Macht oder Reichtum zu gehen, sondern vielmehr um die Vermittlung einer inneren Haltung und eines Lebensgefühls. Die subtile Melancholie im Gesicht des Mannes lässt auf ein Leben voller Verantwortung und möglicherweise auch persönlicher Herausforderungen schließen.