Le filatrici (1735-40). Venezia ca Rezzonico. Pietro Longhi (1701-1785)
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Pietro Longhi – Le filatrici (1735-40). Venezia ca Rezzonico.
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Zwei Frauen sind in die Arbeit vertieft. Eine von ihnen sitzt am Boden und beschäftigt sich mit dem Spinnen, während die andere, in der Mitte des Bildes, aufrecht steht und eine Spindel hält, möglicherweise um Fäden zu verarbeiten oder zu sortieren. Ihre Blicke sind konzentriert auf ihre Arbeit gerichtet, was eine Atmosphäre der Bescheidenheit und harter Arbeit hervorruft. Eine dritte Frau steht neben der zweiten und scheint mit ihr zu sprechen, ihr Blick ist auf die Stehende gerichtet.
Der Hintergrund ist unscharf und zeigt eine grobe Wand mit einigen Kochutensilien und Holzregalen. Die Schlichtheit des Raumes verstärkt den Eindruck von Armut und Entbehrung.
Die Darstellung der Frauen, die in traditionellen Gewändern gekleidet sind und sich der manuellen Arbeit widmen, lässt auf eine frühe Phase der Industrialisierung schließen, in der das Handwerk noch eine zentrale Rolle spielte. Der Mann, der die Laute spielt, könnte als Symbol der Ruhe und des Trostes inmitten der harten Arbeitsbedingungen interpretiert werden. Er scheint in der Lage, einen Moment der Entspannung und des Genusses in den Alltag seiner Familie einzubringen.
Das Bild wirkt insgesamt melancholisch, doch gleichzeitig vermittelt es auch ein Gefühl von Gemeinschaft und Zusammenhalt. Es ist eine Momentaufnahme aus dem Leben einer einfachen Familie, die trotz ihrer bescheidenen Verhältnisse ein Gefühl von Würde und Selbstständigkeit bewahrt. Die subtile Lichtführung und die natürlichen Posen der Figuren verleihen dem Werk eine gewisse Intimität und Authentizität.