The hand kiss Pietro Longhi (1701-1785)
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Pietro Longhi – The hand kiss
Ort: Academy Carrara (Accademia Carrara), Bergamo.
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Der Mann der Familie steht links im Bild, in dunkler Kleidung, leicht abseits von der Szene. Seine Haltung wirkt distanziert und nachdenklich, fast als ob er ein stiller Beobachter wäre. Rechts von der Frau befindet sich eine weitere weibliche Figur, vermutlich die Mutter oder eine Verwandte, die mit einem silbernen Tablett in der Hand steht. Sie scheint gerade dabei zu sein, Getränke zu servieren, was auf eine formelle Atmosphäre hindeutet. Ein kleiner Hund sitzt am Boden vor dem Teppich und blickt ebenfalls auf das Geschehen.
Der Hintergrund ist dunkel gehalten und wird von schweren Vorhängen und einem Spiegel dominiert, in dem sich ein religiöses Bild abzeichnet – möglicherweise eine Darstellung der Madonna. Diese Elemente tragen zur Atmosphäre des Anstands und der Ordnung bei. Der Teppich im Vordergrund weist ein komplexes Muster auf, das die Opulenz des Hauses unterstreicht.
Die Subtexte dieses Gemäldes sind vielfältig. Die zentrale Geste der Handberührung könnte als Ausdruck von Zuneigung, Schutz oder sogar Segen interpretiert werden. Es ist möglich, dass es sich um eine rituelle Handlung handelt, vielleicht im Zusammenhang mit einer religiösen Feier oder einem Übergangsritus. Der Abstand des Mannes deutet auf eine gewisse formelle Distanz innerhalb der Familie hin, während die Aufmerksamkeit der Kinder und die Präsenz der Frau in ihrer prunkvollen Kleidung die Bedeutung dieser Interaktion hervorheben. Die Anwesenheit des Hundes verleiht dem Bild einen Hauch von Intimität und familiärer Geborgenheit. Insgesamt vermittelt das Werk den Eindruck einer wohlhabenden Familie, die Wert auf Traditionen, Anstand und soziale Konventionen legt.