#40978 Dario Urzay
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Dario Urzay – #40978
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Im Gegensatz dazu offenbart die rechte Bildhälfte eine düstere, nächtliche Szene. Ein tiefes Blau-Schwarz erstreckt sich über den Großteil des Raumes, durchzogen von weißen, zackigen Linien, die an Blitze oder vielleicht auch an stilisierte Vögel erinnern. Ein kleinerer, erdtonfarbener Kreis ist hier platziert, der in seiner Darstellung unsicher bleibt – ist es eine Weltkugel, ein Felsbrocken oder etwas anderes? Die Komposition wirkt hier ruhiger, aber nicht weniger bedrückend; die Dunkelheit erzeugt ein Gefühl von Isolation und Melancholie.
Die Gegenüberstellung dieser beiden Hälften suggeriert einen Kontrast zwischen gegensätzlichen Kräften: Feuer und Wasser, Licht und Schatten, Zerstörung und Regeneration. Der Horizont selbst wirkt nicht als verbindendes Element, sondern eher als eine Barriere, die diese Welten voneinander trennt. Die Abwesenheit von menschlicher Präsenz verstärkt den Eindruck einer kosmischen Betrachtung, eines Augenblicks, der jenseits des menschlichen Maßstabs liegt.
Es lässt sich vermuten, dass das Werk nicht primär eine realistische Darstellung anstrebt, sondern vielmehr eine symbolische Auseinandersetzung mit grundlegenden Elementen und Naturphänomenen. Die Malerei könnte als Metapher für die Dualität der menschlichen Existenz interpretiert werden – zwischen Leidenschaft und Vernunft, Hoffnung und Verzweiflung, Schöpfung und Zerstörung. Die fragmentarische Darstellung deutet auf eine Zerrissenheit hin, auf einen Zustand des Umbruchs oder der Transformation.