varley woman in green 1949 Varley
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Varley – varley woman in green 1949
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Die Farbgebung des Gemäldes ist von einer expressiven, fast impressionistischen Malweise geprägt. Dominieren Grün- und Gelbtöne im Hintergrund, die eine diffuse, leicht verschwommene Atmosphäre erzeugen, so sind das Gesicht und der obere Teil des Körpers in wärmeren Rosatönen und Brauntönen gehalten. Diese Kontraste lenken den Blick unmittelbar auf die Frau selbst. Die Pinselstriche sind deutlich sichtbar und tragen zur dynamischen Wirkung des Werkes bei.
Die Kleidung der Dargestellten besteht aus einem hellgrünen Oberteil, das unter einer offenen Jacke in Gelb-Braun Tönen hervorblitzt. Diese Farbkombination wirkt harmonisch und unterstreicht die Wärme des Gesamtbildes. Die Jacke scheint locker getragen zu sein, was einen Eindruck von Ungezwungenheit vermittelt.
Die Gesichtszüge der Frau sind nicht übermäßig detailliert wiedergegeben; stattdessen werden sie durch vereinfachte Formen und expressive Farbgebung charakterisiert. Ihre Lippen sind rot angestrichen, was eine gewisse Lebendigkeit und Selbstbewusstsein signalisieren könnte. Die Augen wirken ernst und aufmerksam, fast melancholisch.
Subtextuell könnte das Gemälde von einer Auseinandersetzung mit weiblicher Identität handeln. Der Hut, als modisches Accessoire der Zeit, könnte für Konventionen oder gesellschaftliche Erwartungen stehen, während der direkte Blick die Dargestellte als selbstbestimmte Persönlichkeit präsentiert. Die diffuse Umgebung lässt Raum für Interpretationen und deutet möglicherweise auf eine innere Welt hin, die hinter der Fassade verborgen liegt. Es entsteht ein Eindruck von stiller Kontemplation und einer gewissen Distanz zur Außenwelt. Die Malweise selbst, mit ihren losen Pinselstrichen und expressiven Farben, verstärkt diesen Eindruck von Subjektivität und emotionaler Tiefe.