Portraits of two extraordinary oxen, the property of the Earl of Powis James Ward (1769-1859)
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James Ward – Portraits of two extraordinary oxen, the property of the Earl of Powis
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
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Die Farbgebung ist von einem starken Kontrast geprägt: Der eine Bulle weist ein tiefschwarzes Fell mit weißen Akzenten auf, während der andere ein weißes Grundfell mit braunen Flecken besitzt. Diese unterschiedlichen Erscheinungsbilder könnten als Symbol für Gegensätze oder Komplementarität interpretiert werden.
Der Hintergrund ist düster und verschwommen gehalten, was die Aufmerksamkeit gezielt auf die Tiere lenkt. Die architektonischen Elemente – Säulenfragmente und Mauerreste – deuten auf Verfall und Vergänglichkeit hin. Sie schaffen eine Atmosphäre der Melancholie und des Verlaufs der Zeit. Das Licht fällt von oben herab und beleuchtet die Ochsen, wodurch ihre Muskeln und Formen betont werden.
Es liegt nahe, dass das Werk nicht nur eine reine Tierdarstellung ist, sondern auch gesellschaftliche oder allegorische Untertöne besitzt. Die Ochsen könnten für Stärke, Fruchtbarkeit und Reichtum stehen – Attribute, die mit dem Adel assoziiert werden könnten, angesichts der Erwähnung des Earl of Powis im Titel. Der Verfall der Architektur könnte hingegen auf die Vergänglichkeit von Macht und Besitz hinweisen.
Die Komposition wirkt ruhig und kontemplativ. Die Ochsen scheinen in ihrer eigenen Welt versunken zu sein, unbeeindruckt von der Umgebung oder dem Betrachter. Dies verleiht dem Bild eine gewisse Würde und Erhabenheit. Insgesamt vermittelt das Werk den Eindruck einer sorgfältigen Beobachtung der Natur und eine Reflexion über die menschliche Existenz im Angesicht der Zeit.