Operating the Fools Stone Pieter Brueghel the Younger (1564-1638)
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Pieter Brueghel the Younger – Operating the Fools Stone
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BEMERKUNGEN: 6 Ответы
Im 15. und 16. Jahrhundert war Medizinschwindel weit verbreitet. Scharlatane versprachen naiven Menschen, dass eine geistig behinderte oder verstandesschwache Person wieder normal werden könne, wenn man einen Narrenstein aus ihrem Kopf entferne. Dabei führten sie Operationen durch und bereicherten sich an den Leidenden.
Diese Szene wurde erstmals im 15. Jahrhundert von Hieronymus Bosch dargestellt und die gleiche Idee wurde von verschiedenen Künstlern bis ins 17. Jahrhundert wiederholt.
Dunkelheit: erschreckt.
Haben sie tatsächlich Lobotomien durchgeführt?
Ich habe gelesen, dass ja, aber das ist doch das 15.-16. Jahrhundert. Wie es tatsächlich war, wissen wir nicht mehr, denn es gibt keine Augenzeugen mehr.
Früher hatten die Menschen vor uns eine sehr gut entwickelte Zirbeldrüse – auch bekannt als „Zirbeldrüse“ – ein kleines, zahnartiges Gebilde am Kopf. Auf diesem Bild wird dieses Gebilde entfernt, und es wird der sogenannte Kristall extrahiert, mit dem der Mensch direkt mit dem Schöpfer verbunden war.
Alles wird so dargestellt, als ob man Dummheit entferne... einen Narren braucht man nicht zu operieren, man kann ihm einfach drei Lügen erzählen, und dann kann man ihn machen, was man will. Wir sind bereits veränderte, gentechnisch veränderte Wesen, und sie wollen uns auslöschen.
ENTFERNUNG VON TORHEITSKLEINERN
Zahnlos, spuckend,
Scharen von Scharlatanen versammeln sich um ihn.
Die Sonne scheint im Juni,
Und der Pseudowissenschaftler verrichtet seine Arbeit.
Er entfernt die Torheitskleiner
Aus dem Schädel – ein Meister seines Fachs.
Sein Glück wird ihn nicht verlassen,
Und er ist kaum sein eigener Feind.
Wie schön wäre es, die Torheit aus den Lebenden zu entfernen!
Wie wunderbar wäre es, die bösen Scharlatane zu vertreiben!
Aus so vielen schmutzigen Gefäßen trinken so viele,
Während das Leben selbst so hell und klar ist.
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Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht eine ungewöhnliche Prozedur: Eine Person, gekleidet in eine Art Robe, scheint mit einem Werkzeug auf den Kopf eines Mannes zu hämmern, der in einem Korbsessel sitzt. Um ihn herum versammelt sich eine Menge von Zuschauern, deren Gesichtszüge ein breites Spektrum von Emotionen offenbaren – von amüsiert über entsetzt bis hin zu teilnahmslos. Einige scheinen die Handlung zu beobachten, während andere in ausgelassenen Gelächter ausbrechen oder sich in eigene Gedanken versenken.
Der Raum selbst ist mit einer Vielzahl von Objekten und Requisiten gefüllt, die zur allgemeinen Verwirrung und dem Gefühl des Absurden beitragen. Kessel, Töpfe, Kochutensilien hängen an den Wänden, während Schuhe und andere persönliche Gegenstände verstreut herumliegen. Ein offenes Fenster lässt einen Blick in eine weitere, ähnliche Szene erhaschen, in der weitere Personen in einer vergleichbaren Situation zu sehen sind.
Die Farbgebung ist warm und gedeckt, mit einer Vorliebe für dunkle Brauntöne und Grüntöne, die einen leicht düsteren Unterton erzeugen. Die Beleuchtung ist ungleichmäßig, was die Aufmerksamkeit auf bestimmte Bereiche der Szene lenkt und die Dramatik verstärkt.
Die Szene deutet auf eine Art von Ritual oder medizinischer Behandlung hin, die jedoch grotesk und absurd erscheint. Die Darstellung der Figuren, insbesondere die übertriebenen Gesichtsausdrücke und Posen, verstärken den Eindruck einer satirischen Beobachtung menschlichen Verhaltens. Man könnte interpretieren, dass das Bild die Grenzen zwischen Vernunft und Wahnsinn, zwischen Heilung und Schaden in Frage stellt. Die Darstellung der Zuschauer, die sich entweder amüsiert oder teilnahmslos zeigen, könnte eine Kritik an der passiven Haltung der Gesellschaft gegenüber dem Leid anderer sein. Es entsteht der Eindruck, dass hier eine Form von Machtmissbrauch oder einem Ritual der Demütigung vorgeführt wird. Die Unklarheit der Handlung und die groteske Darstellung der Figuren lassen viel Raum für Interpretationen und regen dazu an, über die Absurdität des menschlichen Daseins und die Fragilität der Ordnung nachzudenken.