#15654 Paolo Ricci
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Paolo Ricci – #15654
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Der Künstler hat eine sehr reduzierte Darstellung gewählt; die Form wird hauptsächlich durch schnelle, fließende Linien erfasst. Es fehlen detaillierte Schattierungen oder Farbnuancen, was der Zeichnung einen skizzenhaften Charakter verleiht. Die Konturen sind oft undeutlich und verschwimmen ineinander, was dem Porträt eine gewisse Flüchtigkeit und Spontaneität verleiht.
Die sitzende Person stützt ihren Kopf mit einer Hand ab, ein Gestus, der auf Müdigkeit oder innere Einkehr hindeuten könnte. Die Positionierung des Körpers ist etwas angespannt, die Schultern leicht nach vorne gerückt, was möglicherweise eine gewisse Anspannung oder Unsicherheit ausdrücken will.
Der Hintergrund ist kaum ausgearbeitet und besteht lediglich aus wenigen Linien, die einen Stuhl andeuten. Dies lenkt die Aufmerksamkeit voll und ganz auf die dargestellte Person und verstärkt den Eindruck einer intimen Momentaufnahme. Die Datierung am unteren Rand (Ricci/1923) gibt Aufschluss über das Entstehungsdatum des Werkes.
Subtextuell könnte die Zeichnung eine Reflexion über innere Zustände, vielleicht auch über die Unsicherheiten und Ängste der Zeit um 1923 widerspiegeln. Die reduzierte Darstellung und die schnellen Linien könnten ein Ausdruck von Hektik oder einer Suche nach Klarheit sein. Es entsteht ein Gefühl der Nähe zur dargestellten Person, als ob man einen flüchtigen Moment ihres Lebens einfangen könnte.