#15656 Paolo Ricci
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Paolo Ricci – #15656
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Die Farbgebung dominiert das Werk. Dunkle Blautöne und Grüntöne bilden den Hauptton des Gesichts, während einzelne Bereiche mit silbrigen, fast metallischen Akzenten durchbrochen sind. Diese Kontraste verstärken den Eindruck von Brüchen und Widersprüchen. Die silbrigen Partien scheinen nicht einfach nur Farbe zu sein, sondern erinnern an Scherben oder Glassplitter, die eine Oberfläche bedecken – ein Bild der Zerstörung, aber auch des Glanzes, der inmitten dieser Zerrüttung existiert.
Die Darstellung ist alles andere als realistisch. Die Gesichtszüge sind verzerrt, überdeformiert, was den Eindruck eines inneren Kampfes unterstreicht. Die Pinselstriche sind grob und expressiv gesetzt, sie folgen keiner glatten Linie, sondern betonen die Rauheit und Unvollkommenheit des Gesichts. Die linke Seite des Gesichts, insbesondere das Haar, ist in einem dynamischen, fast wirbelnden Muster angelegt, was eine Bewegung suggeriert – vielleicht den Versuch der Flucht oder des Widerstands.
Es liegt ein starker Subtext von Isolation und Entfremdung vor. Das Gesicht wirkt wie eine Maske, die einen verborgenen Schmerz verdeckt. Die Fragmentierung deutet auf eine Zersplitterung der Persönlichkeit hin, möglicherweise als Folge eines traumatischen Erlebnisses oder einer existenziellen Krise. Die silbrigen Reflexionen könnten auch als ein Versuch des Dargestellten interpretiert werden, sich selbst zu erkennen und wieder zusammenzusetzen – ein Prozess, der jedoch schmerzhaft und unvollständig erscheint. Die Malerei evoziert eine tiefe Empathie für das Leid des Individuums und regt zur Reflexion über die Bedingungen menschlichen Seins an.