#15628 Paolo Ricci
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Paolo Ricci – #15628
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Hier sehen wir mehrere organische Formen, die an Körperteile oder Pflanzen erinnern könnten. Ein deutliches Element ist eine stilisierte Hand, die sich im oberen Bildbereich erhebt. Ihre Position wirkt isoliert und fast flehend, was einen Eindruck von Verzweiflung oder Hilflosigkeit vermitteln könnte. Darunter sind verschachtelte, wellenförmige Strukturen angeordnet, die an Wurzeln, Äste oder vielleicht auch an innere Konflikte erinnern.
Ein kleinerer, rotbrauner Fleck mit einem helleren Zentrum zieht die Aufmerksamkeit in der Bildmitte auf sich. Er wirkt wie ein Blickfang und könnte als Symbol für Leben, Energie oder aber auch für Wunde oder Schmerz interpretiert werden. Die Farbkontraste sind bewusst eingesetzt, um Spannung zu erzeugen.
Die Komposition ist asymmetrisch und dynamisch. Es gibt keine klare Perspektive oder einen festen Mittelpunkt. Stattdessen scheint der Betrachter in eine Welt des Unbewussten einzutauchen, in der die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen. Die Malweise ist expressiv; Pinselstriche sind sichtbar und tragen zur emotionalen Intensität des Werkes bei.
Subtextuell könnte das Bild als Ausdruck von innerer Zerrissenheit oder dem Kampf mit existentiellen Fragen verstanden werden. Die fragmentierten Formen könnten für die Auflösung der Identität stehen, während die isolierte Hand ein Gefühl der Entfremdung und Isolation vermittelt. Die düstere Farbgebung verstärkt diesen Eindruck von Melancholie und Verzweiflung. Insgesamt erzeugt das Werk eine beklemmende Atmosphäre, die den Betrachter dazu anregt, über die tieferen Bedeutungsebenen nachzudenken.