#15647 Paolo Ricci
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Paolo Ricci – #15647
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Die Frau, die ihm zur Seite sitzt, erscheint jünger und ihre Gestalt ist weniger kantig als die des Mannes. Sie hält einen Schlumpf in der Hand, dessen Inhalt kaum zu erkennen ist – möglicherweise Wein oder ein anderes Getränk. Ihr Blick ist gesenkt, was eine gewisse Trauer oder Scham andeutet. Die Nähe zwischen den beiden Figuren ist physisch sehr eng, doch scheint keine Wärme oder Zuneigung auszustrahlen. Vielmehr entsteht der Eindruck einer erzwungenen Intimität, einer stillen Last, die sie gemeinsam tragen.
Die Farbpalette dominiert in dunklen Grüntönen und Brauntönen, wobei vereinzelte rote Akzente – beispielsweise auf der Sitzfläche – einen Hauch von Dramatik hinzufügen. Der Hintergrund ist verschwommen und unklar, was die Figuren noch stärker hervorhebt und eine isolierte Atmosphäre erzeugt. Die grobe Malweise verstärkt den Eindruck von Unruhe und emotionaler Anspannung.
Subtextuell könnte das Werk als Reflexion über Entfremdung und Verlust interpretiert werden. Die stilisierten Gesichtszüge und die gedrückte Stimmung lassen auf eine existenzielle Krise schließen, möglicherweise im Kontext gesellschaftlicher Umwälzungen oder persönlicher Tragödien. Der Schlumpf in der Hand der Frau könnte als Symbol für Trost oder Flucht dienen, während die enge Körpernähe zwischen den Figuren eher ein Ausdruck von Abhängigkeit und Einsamkeit ist als von Liebe oder Geborgenheit. Insgesamt vermittelt das Bild eine tiefe Melancholie und einen Eindruck von innerer Zerrissenheit.