Monster (1934-1955) Nikolay Feshin (1881-1955)
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Nikolay Feshin – Monster (1934-1955)
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Der Körper selbst ist schwer zu deuten; er wirkt wie eine Mischung aus tierischen und menschlichen Elementen. Große, hervorstehende Hörner, in einem blassen, fast skelettartigen Weiß dargestellt, dominieren den oberen Bereich und verleihen der Figur eine unheimliche Aura. Sie wirken unnatürlich lang und geschwungen, wodurch ein Eindruck von Übergröße und Ungeformtheit entsteht.
Hintergrund und Umgebung sind in dunklen Blautönen und schwarzen Farbflächen gehalten, was die zentrale Figur noch stärker hervorhebt und eine Atmosphäre von Isolation und Bedrohung erzeugt. Hier und da brechen einzelne Farbtupfer, insbesondere in einem kräftigen Grün, hervor, die den Gesamteindruck noch zusätzlich verwirren und die Wahrnehmung des Betrachters herausfordern.
Die Textur der Leinwand ist deutlich sichtbar, die Farbschichten scheinen übereinandergelegt und ineinander verschmolzen zu sein. Dies verstärkt den Eindruck von Bewegung und Veränderung, suggeriert ein Wesen, das nicht statisch ist, sondern in ständiger Transformation begriffen.
Die Arbeit vermittelt den Eindruck eines inneren Aufruhrs, einer unkontrollierten Energie, die sich in der verzerrten Form und den aggressiven Pinselstrichen manifestiert. Es lässt sich eine Auseinandersetzung mit dem Abgrund, mit dem Unbewussten vermuten, die in einer unvertrauten, beängstigenden Form zum Ausdruck kommt. Die Abwesenheit klarer Konturen und die Fragmentierung der Form lassen das Wesen undefinierbar und somit besonders beunruhigend erscheinen. Der Betrachter wird in eine Welt des Unheimlichen und Unbekannten hineingezogen, ohne jedoch eine klare Orientierung zu finden.