Breakfast, 1660, oil on wood, The Hermitage at St. Pet Gabriel Metsu (1629-1667)
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Gabriel Metsu – Breakfast, 1660, oil on wood, The Hermitage at St. Pet
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Die Frau, ebenfalls elegant gekleidet, sitzt ihm gegenüber und hält einen kleinen Teller in der Hand. Ihr Blick ist auf diesen Teller gerichtet, was eine gewisse Konzentration oder gar eine Prüfung der Inhalte suggeriert. Ihr Kleid, mit einem weißen Untergrund und einem blau gestreiften Saum, sowie der aufwändige Kragen, zeugen von Wohlstand und gesellschaftlicher Stellung.
Der Tisch ist überladen mit Gegenständen: Geschirr, Gläser, eine Kanne oder ein Krug, und eine Trinkhorn. Diese Fülle deutet auf einen gewissen Reichtum und eine sorgfältige Vorbereitung des Frühstücks hin. Ein kleiner Hund sitzt am Boden vor dem Tisch und blickt auf die Szene. Er verstärkt den Eindruck von Häuslichkeit und Vertrautheit.
Der Hintergrund ist dunkel gehalten, mit schweren, drapierten Stoffen, die an Wände erinnern. Ein Säulenfragment links im Bild deutet auf eine architektonische Umgebung hin, lässt aber die genaue Natur des Raumes im Unklaren. Das Spiel mit Licht und Schatten erzeugt eine Atmosphäre der Intimität und Konzentration.
Subtextuell könnte dieses Bild als Darstellung von bürgerlichem Wohlstand und einer sorgfältig inszenierten Alltagssituation interpretiert werden. Die Auswahl der Lebensmittel, die aufwändige Inszenierung des Tisches und die Kleidung der Personen deuten auf eine Gesellschaftsschicht hin, die Wert auf Etikette und Äußerlichkeiten legt. Es könnte auch eine Reflexion über die Bedeutung des Mahlzeitenrituals und die soziale Interaktion innerhalb einer Familie oder eines Paares sein. Die ruhige, beobachtende Haltung der dargestellten Personen lässt den Betrachter teilhaben an einer privaten, intimen Situation.