After good luck. 1868 Vasily Vereshchagin (1842-1904)
Vasily Vereshchagin – After good luck. 1868
Attribution bearbeiten
Laden Sie in voller Größe: 695×1000 px (0,1 Mb)
Maler: Vasily Vereshchagin
Vereshchagin war zweimal in Zentralasien, was ihn zu den Turkestan-Gemälden inspirierte. Der Künstler war von allem im Osten beeindruckt und schockiert: von der Schönheit der menschlichen Herzen und den wunderbaren Dingen, die von Menschenhand geschaffen wurden, bis hin zur Grausamkeit und Gleichgültigkeit der Welt um ihn herum. Viele Gemälde von Vereshchagin zeigen die Eleganz der Architektur und, als Kontrast dazu, die ärmliche Kleidung seiner Figuren. Die Turkestan-Serie wurde von Kunstkennern zwiespältig aufgenommen.
Beschreibung des Gemäldes von Vasily Vereshchagin "After Luck".
Vereshchagin war zweimal in Zentralasien, was ihn zu den Turkestan-Gemälden inspirierte. Der Künstler war von allem im Osten beeindruckt und schockiert: von der Schönheit der menschlichen Herzen und den wunderbaren Dingen, die von Menschenhand geschaffen wurden, bis hin zur Grausamkeit und Gleichgültigkeit der Welt um ihn herum.
Viele Gemälde von Vereshchagin zeigen die Eleganz der Architektur und, als Kontrast dazu, die ärmliche Kleidung seiner Figuren.
Die Turkestan-Serie wurde von Kunstkennern zwiespältig aufgenommen. Die vertrauten Vereshchagin-Landschaften wurden durch blutige militärische Brutalität ersetzt, die in den neuen Themenkompositionen reichlich vorhanden war. Von den Schultern abgetrennte Köpfe, die als Trophäe eines errungenen Sieges mitgenommen werden, haben auf jeden Betrachter eine erschreckende Wirkung.
"After Luck" ist ein anschauliches Beispiel für Vereshchagins turkestanisches Kriegsthema, das die seelenlosen Schläger Asiens zeigt, die den abgetrennten Kopf eines Weißen von einem blutigen, abgeschlachteten Körper begutachten.
Benois, ein berühmter Kritiker und Kunsthistoriker, der das Werk des Künstlers im Allgemeinen und das Gemälde "After Luck" im Besonderen bewertete, stimmte denjenigen zu, die sich über den Amerikanismus und die "schlechte Malerei" eines Mannes empörten, der "nicht als Künstler bezeichnet werden kann". Er beschreibt Vereshchagin aber auch als selbstlosen, unermüdlichen und engagierten Menschen.
Für viele bleibt die Kriegskunst Vereshchagins unverständlich. Die Farbpalette war auffallend, aber gleichzeitig wirkte sie wie farbige Flecken, die sich von der Fremdartigkeit der von ihm präsentierten Bilder abhoben.
Kramskoy war einer der wenigen, die Vereshchagins Bilder bewunderten und den Künstler als "großen Russen" bezeichneten, der den russischen Geist erweckte und die Herzen mit Stolz schlagen ließ. Er bewunderte nicht nur offen das Werk des Künstlers, sondern hielt auch den Erfolg der Turkestan-Serie für groß, drängte darauf, sie zum Eigentum der Gesellschaft zu machen, und verteidigte in jeder Hinsicht das grandiose Talent des Autors.
Adblock bitte ausschalten!
Кому понравилось
Пожалуйста, подождите
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Sie müssen sich anmelden
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).



















Sie können nicht kommentieren Warum?
Zwei Männer stehen über der Leiche. Der eine, gekleidet in ein dunkles, langes Mantelgewand und einen hohen Filzhut, blickt mit einem Ausdruck der Trauer oder des Bedauerns nach unten. Seine Haltung ist gebeugt, seine Hand ruht auf seinem Schoß. Der andere Mann, der eine helle, rot-orangefarbene Robe mit einer bunten Streifenhose und einem weißen Turban trägt, hält ein Schwert in der Hand. Er blickt auf den abgetrennten Kopf, wobei seine Pose eine Mischung aus Triumph und Überraschung andeutet. Der Kopf selbst wird in einem theatralischen Moment präsentiert, wobei die Person mit aufgestreckenem Arm und geöffnetem Mund eine Art Schock oder Ungläubigkeit ausdrückt.
Die Darstellung der Vögel im Hintergrund, die um den Toten kreisen, verstärkt den Eindruck von Verfall und Vergänglichkeit. Die Berge im Hintergrund bilden eine karge, unwirtliche Kulisse und tragen zur Melancholie des Bildes bei.
Die Szene scheint ein Ereignis von großer Tragweite darzustellen, möglicherweise einen Krieg oder eine politische Verschwörung. Der Kontrast zwischen der einfachen Kleidung des einen Mannes und der üppigen Robe des anderen deutet auf Unterschiede in Status oder Herkunft hin. Der abgetrennte Kopf fungiert als Symbol für Macht, Verlust und die Brutalität des Menschen. Es liegt eine gewisse Distanz in der Darstellung vor, die das Ereignis wie ein dokumentiertes Kapitel der Geschichte erscheinen lässt. Die Subtexte berühren Themen wie Machtmissbrauch, Vergänglichkeit des Lebens und die kulturellen Unterschiede zwischen den dargestellten Personen. Die Komposition führt den Blick des Betrachters unweigerlich zum abgetrennten Kopf, der als zentrales Element des Dramas fungiert.