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Die Frau blickt direkt dem Betrachter entgegen, ihr Lächeln wirkt ausgesprochen selbstbewusst und herausfordernd. Ihre Augen sind sorgfältig betont, was einen Hauch von Künstlichkeit und Theatralik vermittelt. Die Frisur ist typisch für die Zeit: Wellen umrahmen das Gesicht und verleihen der Gesamtdarstellung eine elegante Note.
Die Kleidung trägt zur Inszenierung bei. Ein hellgrünes Oberteil mit Puffärmeln, verziert mit einer auffälligen Brosche, unterstreicht den Reichtum und die Weiblichkeit der Frau. Die Haltung ist bewusst gewählt: Sie lehnt sich leicht an etwas Unsichtbares, was eine Aura von Gelassenheit und Verfügbarkeit suggeriert. Ihre Hände sind elegant positioniert, wobei die Finger in einer geschmeidigen Bewegung dargestellt werden.
Der dunkle Hintergrund lässt die Farbgebung des Oberteils besonders leuchten und lenkt die Aufmerksamkeit auf die Dargestellte. Die Textur des Hintergrunds wirkt verschwommen und abstrakt, was eine gewisse Distanz schafft und die Frau als isolierte Figur präsentiert.
Subtextuell könnte das Werk als Darstellung eines idealisierten Schönheitsbildes der damaligen Zeit interpretiert werden – ein Bild von Weiblichkeit, das sowohl Anziehungskraft als auch eine gewisse Unnahbarkeit ausstrahlt. Die direkte Konfrontation mit dem Betrachter und das selbstbewusste Lächeln lassen vermuten, dass die Dargestellte ihre eigene Machtposition kennt. Es entsteht der Eindruck einer Frau, die sich ihrer Wirkung bewusst ist und diese gezielt einsetzt. Der vermeintliche Reichtum, suggeriert durch Kleidung und Accessoires, könnte auch als Kommentar zur sozialen Schichtung und den Idealen des Konsums verstanden werden. Die Künstlichkeit der Darstellung – insbesondere in Bezug auf das Make-up und die Frisur – deutet möglicherweise auf eine Reflexion über die Inszenierung von Identität hin.