mutoscope 10 !pin-up
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!pin-up – mutoscope 10
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Der rote Hintergrund verstärkt die Wirkung des Bildes und lenkt die Aufmerksamkeit auf die dargestellte Person. Die Farbgebung ist typisch für Propagandaplakate oder Werbematerialien aus dem frühen 20. Jahrhundert, insbesondere solche, die sich an ein männliches Publikum richten sollten.
Ein Textfeld am unteren Rand der Darstellung trägt zur Interpretation bei: Dont try any pincer movements on me. Diese direkte Ansprache deutet auf eine spielerische, aber auch abwehrende Haltung hin. Sie impliziert eine gewisse Kontrolle seitens der dargestellten Frau und untergräbt die traditionelle Machtdynamik zwischen Mann und Frau, indem sie dem Betrachter eine Warnung ausspricht.
Die Kombination aus militärischer Uniformierung, dem amerikanischen Patriotismus durch die Streifenmuster und der explizit sexuellen Darstellung erzeugt einen komplexen subtextuellen Dialog. Es lässt sich vermuten, dass das Werk als Aufputschmittel für Soldaten während des Zweiten Weltkriegs gedacht war, wobei die Sexualisierung als Mittel zur Motivation und Ablenkung diente. Gleichzeitig kann die direkte Ansprache im Textfeld als eine frühe Form der Selbstbehauptung und des Widerstands gegen die Objektivierung von Frauen interpretiert werden – ein subtiler Kommentar zu den gesellschaftlichen Normen der damaligen Zeit. Die Darstellung spielt mit dem Spannungsfeld zwischen Krieg, Patriotismus und weiblicher Sexualität und bietet somit Anlass für vielfältige Interpretationen.