Return peasants from the funeral in the winter. Beginning. 1880 K, 36h56 pm, 7 TG Vasily Perov (1833-1882)
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Vasily Perov – Return peasants from the funeral in the winter. Beginning. 1880 K, 36h56 pm, 7 TG
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Der Vordergrund ist von Schnee bedeckt, der unter einem trüben, grauen Himmel liegt. Die Landschaft wirkt karg und trostlos. Ein einzelner, kahler Baum steht am Horizont, was die Weite und Isolation der Szene unterstreicht.
Die Personen in der Prozession wirken erschöpft und niedergeschlagen. Ihre Blicke sind gesenkt, ihre Körperhaltung vermittelt Erschöpfung und Trauer. Zwei Frauen im Vordergrund scheinen sich gegenseitig Halt zu geben, was die gemeinschaftliche Bewältigung von Leid andeutet. Die Kleidung und das Aussehen der Personen lassen auf eine ländliche, russische Bevölkerung schließen.
Die Farbgebung ist gedämpft, überwiegend in Grautönen, Braun und Weiß gehalten. Dies verstärkt den Eindruck von Kälte, Trostlosigkeit und Melancholie. Der schwache Lichtschein am Horizont bietet keinen wirklichen Trost, sondern eher einen diffusen, trüben Hintergrund.
Neben der Darstellung einer einfachen Beerdigung, die in den russischen Verhältnissen des 19. Jahrhunderts vermutlich alltäglich war, scheint das Werk auch eine sozialkritische Komponente zu tragen. Die Darstellung der armen Bauern, die im Winter unter schwierigen Bedingungen zurückkehren, könnte auf die Not und die Härte des bäuerlichen Lebens hinweisen. Es könnte eine subtile Anklage an soziale Ungleichheit und die Vernachlässigung der ländlichen Bevölkerung sein. Die Einsamkeit der Landschaft und die Erschöpfung der Figuren verstärken diesen Eindruck der Hoffnungslosigkeit und des Leids.