#47903 Albert Rafols Casamada
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Albert Rafols Casamada – #47903
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Im oberen Bereich befindet sich ein markantes, rechteckiges Feld in leuchtendem Rot, das eine gewisse Dominanz ausübt und den Blickfang lenkt. Darunter sind mehrere kleinere Flächen angeordnet, die mit unterschiedlichen Symbolen und Zeichen versehen sind: ein Ausrufezeichen, ein stilisiertes Wappen oder Emblem sowie weitere abstrakte Formen in Blau- und Lilatönen. Diese Elemente wirken wie Fetzen einer verlorenen Sprache oder Überbleibsel eines zerbrochenen Systems.
Ein geschwungener, dunkler Balken zieht sich horizontal durch das Bildzentrum und trägt die Zahl 50 in strahlendem Weiß. Die Ziffernfolge scheint aus dem Kontext gerissen zu sein und erzeugt eine Spannung zwischen Ordnung und Chaos. Sie könnte auf eine Adresse, eine Nummerierung oder einen anderen quantifizierbaren Aspekt verweisen, der jedoch im Gesamtbild verschwimmt.
Im unteren Bereich des Gemäldes ist ein weiteres kleines Feld erkennbar, das ein Porträt zeigt – vermutlich von zwei Personen, die eng aneinander gedrängt sind. Ihre Gesichter sind nur schemenhaft angedeutet und wirken melancholisch oder resigniert. Dieses Detail kontrastiert stark mit den abstrakten Elementen darüber und verleiht dem Werk eine persönliche Note.
Die Farbpalette ist insgesamt gedämpft, wobei Schwarz, Grau und Braun die Hauptrollen spielen. Die vereinzelten Farbtupfer – Rot, Blau, Weiß – verstärken jedoch die Wirkung der einzelnen Elemente und erzeugen einen dynamischen Kontrast.
Subtextuell scheint das Werk von einer Auseinandersetzung mit Fragmentierung, Verlust und dem Verfall von Strukturen geprägt zu sein. Die Kombination aus geometrischen Formen, Symbolen und dem menschlichen Porträt deutet auf eine komplexe Beziehung zwischen Individuum und Gesellschaft hin. Es könnte sich um eine Reflexion über die Entfremdung des modernen Menschen oder über den Zusammenbruch traditioneller Werte handeln. Der Titel 50 könnte als Metapher für einen Wendepunkt, ein Jubiläum oder das Ende eines Zyklus interpretiert werden. Insgesamt hinterlässt die Malerei einen Eindruck von stiller Kontemplation und einer tiefen Melancholie.