Self-portrait Johan Axel Gustaf Acke (1859-1924)
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Johan Axel Gustaf Acke – Self-portrait
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Die Farbgebung ist bemerkenswert. Dominieren doch gedämpfte Blautöne, die eine gewisse Kühle und Distanz vermitteln. Diese wirken jedoch durch warme, gelbliche und beige Akzente auf dem Gesicht und der Kleidung relativiert, wodurch die Darstellung nicht rein düster erscheint, sondern eine gewisse Lebendigkeit bewahrt. Die Malweise ist locker und impressionistisch, mit sichtbaren Pinselstrichen, die der Darstellung eine dynamische, fast flüchtige Qualität verleihen.
Der Mann trägt eine Art Kopfbedeckung oder Tuch, das lose um den Kopf drapiert ist und zusätzlich zu seinem gezeichneten Gesicht zur Darstellung eines zerklüfteten, fast asketischen Erscheinungsbildes beiträgt. Die Arme sind vor der Brust verschränkt, eine Geste, die sowohl Schutz als auch innere Einkehr signalisieren könnte.
Subtextuell scheint das Gemälde vielschichtig zu sein. Es könnte eine Auseinandersetzung mit dem Altern, dem Vergehen der Zeit und der eigenen Sterblichkeit darstellen. Der direkte Blick des Dargestellten könnte eine Herausforderung an den Betrachter sein, ihn zur Reflexion über das eigene Leben und die eigene Existenz anzuregen. Es liegt eine gewisse Würde in der Darstellung, ein stiller Respekt vor der Lebenserfahrung. Die Wahl der Farben und die lockere Malweise lassen zudem auf eine gewisse Distanzierung des Künstlers zu seinem Motiv schließen, was die Betrachtung zusätzlich komplexer macht. Es entsteht der Eindruck eines Mannes, der viel erlebt hat und sich nun mit der Bilanz seines Lebens auseinandersetzt.