David with the Head of Goliath * Giuseppe Caletti (1600-1660)
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Giuseppe Caletti (Attributed) – David with the Head of Goliath
Ort: Museums and Art Gallery, Birmingham.
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Der abgetrennte Kopf, der ihm über die Schulter gelegt ist, dominiert den linken Bildbereich. Er zeigt ein verweintes Gesicht mit offenem Mund und weit aufgerissenen Augen, die Angst und Schmerz widerspiegeln. Die Darstellung des Kopfes ist realistisch und detailreich; die Verletzungen sind deutlich erkennbar. Die dunkle Haarpracht des Kopfes steht im Kontrast zum hellen Gewebe, das den jungen Mann bedeckt.
Der Hintergrund besteht aus einem düsteren Himmel mit vereinzelten Wolkenfetzen, der eine Atmosphäre von Bedrohung und Unruhe erzeugt. Das Licht fällt schräg auf die Figuren, wodurch ein dramatischer Effekt entsteht und die Konturen betont werden. Die Farbpalette ist gedämpft, dominiert von dunklen Brauntönen, Grau und Weiß, was zur Schwere des Themas beiträgt.
Subtextuell scheint es sich um eine Reflexion über Sieg und Verlust zu handeln. Der junge Mann, der den Kopf trägt, wirkt weniger als ein glorreicher Held, sondern eher als jemand, der die Konsequenzen seiner Tat bedauert. Die Darstellung des abgetrennten Kopfes könnte als Metapher für die Vergänglichkeit des Lebens und die Brutalität von Gewalt interpretiert werden. Der Lorbeerkranz mag zwar den Sieg symbolisieren, doch sein Vorhandensein in Verbindung mit dem traurigen Gesichtsausdruck des jungen Mannes deutet auf eine tieferliegende Melancholie hin – ein Zweifel an der Rechtfertigung des Gewesenen. Die Komposition suggeriert eine innere Zerrissenheit und eine moralische Ambivalenz, die über die bloße Darstellung eines biblischen Ereignisses hinausgeht. Es ist eine Meditation über die Last der Verantwortung und die psychologischen Folgen von Gewalt.