Chica In A Bar Ramon Casas i Carbo (1866-1932)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Ramon Casas i Carbo – Chica In A Bar
Ort: Montserrat Museum, Montserrat Abbey (Museu de Montserrat).
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Farbgebung ist auffällig: Das leuchtende Rot ihrer Bluse sticht unmittelbar ins Auge und bildet einen starken Kontrast zum hellen Beige ihres Rocks und dem dunklen Hintergrund. Dieses Rot könnte für Vitalität, Leidenschaft oder auch für eine gewisse Unruhe stehen. Die Frau hält ein Glas in der Hand, dessen Inhalt nicht eindeutig erkennbar ist – möglicherweise Wein oder ein anderer edler Trunk. Der Tisch, an dem sie sitzt, wirkt schlicht und funktional, was die Aufmerksamkeit auf die Person lenkt.
Im Hintergrund erkennen wir verschwommene Gestalten, weitere Gäste, die sich im Raum befinden. Diese sind jedoch nicht so detailliert dargestellt, sondern eher als Andeutung von sozialer Aktivität präsent. Die Fensterfront lässt vermuten, dass es draußen dunkel ist oder zumindest wenig Licht vorhanden ist, was eine Atmosphäre der Intimität und des Rückzugs verstärkt.
Die Komposition wirkt ruhig und statisch, wird jedoch durch die direkte Blickbeziehung der Frau zum Betrachter aufgelockert. Es entsteht ein Eindruck von Beobachtung – entweder beobachtet die Frau uns, oder wir beobachten sie. Diese Ambivalenz trägt zur Spannung der Darstellung bei.
Subtextuell könnte das Bild als Momentaufnahme des urbanen Lebens interpretiert werden, eine Reflexion über Einsamkeit und Isolation inmitten einer belebten Umgebung. Die Frau scheint in ihrer eigenen Welt versunken zu sein, abgetrennt von dem Geschehen um sie herum. Es liegt ein Hauch von Melancholie und Kontemplation in der Luft, der den Betrachter dazu anregt, sich die Gedanken und Gefühle dieser stillen Beobachterin vorzustellen. Die Darstellung ist weniger eine Porträtstudie als vielmehr eine Momentaufnahme einer Stimmung, einer Atmosphäre des urbanen Lebens im Zwielicht.