Self-Portrait Ramon Casas i Carbo (1866-1932)
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Ramon Casas i Carbo – Self-Portrait
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Die Farbgebung ist gedämpft und von warmen Tönen dominiert. Beige, Gelb- und Brauntöne prägen die Hautpartien, während dunkle Grün- und Schwarztöne den Hintergrund bilden. Diese Farbwahl verstärkt das Gefühl der Introspektion und trägt zur düsteren Atmosphäre bei. Die Pinselstriche sind sichtbar und wirken kraftvoll, was dem Bild eine gewisse Spontaneität verleiht.
Die Darstellung des Halses ist kurz und robust, er geht in eine grob gemalte Schluppe über, die in helleren Farbtönen gehalten ist. Diese Details lenken die Aufmerksamkeit auf das Gesicht und unterstreichen die Konzentration auf den inneren Zustand der dargestellten Person.
Es entsteht der Eindruck einer Momentaufnahme, eingefangen in einem Zustand zwischen Müdigkeit und Kontemplation. Die gesunkene Augenbraue und der leicht geöffneter Mund deuten auf eine innere Anspannung hin. Der Künstler scheint hier nicht primär ein äußeres Abbild zu schaffen, sondern vielmehr einen Einblick in die Psyche des Dargestellten gewähren zu wollen. Die schlichte Komposition und die reduzierte Farbpalette verstärken diesen Eindruck der Intimität und Ehrlichkeit. Die fehlende Umgebung lässt den Betrachter auf das Wesentliche konzentrieren: das Gesicht und seine Ausdruckskraft.