Crucifixion Tommaso Masaccio (1401-1428)
Tommaso Masaccio – Crucifixion
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Maler: Tommaso Masaccio
Ort: Museum Capodimonte, Naples (Museo di Capodimonte).
Das Gemälde der Kreuzigung des italienischen Meisters Masaccio wurde 1426 gemalt, um die Räumlichkeiten der Kapelle Santa Maria del Carmine in Pisa zu schmücken. Es ist das bekannteste und genaueste in Bezug auf Daten und Kosten, da der Auftraggeber aufgrund des besonderen Eindrucks, den das Werk auf ihn machte, alle Einzelheiten seines Auftrags akribisch dokumentierte. Bei der Herstellung des Werks verwendete Masaccio auf Drängen seines Auftraggebers, des bekannten Notars Giuliano di Colino aus Pisa, nur die teuersten und hochwertigsten Materialien.
Beschreibung eines Gemäldes von Masaccio Kreuzigung
Das Gemälde der Kreuzigung des italienischen Meisters Masaccio wurde 1426 gemalt, um die Räumlichkeiten der Kapelle Santa Maria del Carmine in Pisa zu schmücken. Es ist das bekannteste und genaueste in Bezug auf Daten und Kosten, da der Auftraggeber aufgrund des besonderen Eindrucks, den das Werk auf ihn machte, alle Einzelheiten seines Auftrags akribisch dokumentierte.
Bei der Herstellung des Werks verwendete Masaccio auf Drängen seines Auftraggebers, des bekannten Notars Giuliano di Colino aus Pisa, nur die teuersten und hochwertigsten Materialien. Es gibt auch Hinweise darauf, dass der Künstler dabei Blattgold verwendet hat.
Das Thema ist die Kreuzigung von Jesus Christus. Im Mittelpunkt des Werkes steht Christus am Kreuz. Zu seiner Linken steht Johannes der Evangelist in einem blauen Chiton und zu seiner Rechten die trauernde Mutter Gottes in einem weiten blauen Gewand mit einer roten Tunika darüber.
Maria Magdalena, die ihrem zu Unrecht ermordeten Lehrer leidend die Hände reicht, befindet sich direkt vor dem Kreuz und ist für den Betrachter nur von hinten sichtbar. Aber auch aus diesem Blickwinkel wird deutlich, wie groß der Kummer der Frau ist, die jedoch bald der erste Mensch sein wird, der das große Wunder - die Erscheinung des auferstandenen Jesus - zu sehen bekommt. Auf dem Gemälde ist Maria in einem roten Gewand dargestellt, gebückt und mit unbedecktem Kopf.
Bemerkenswert ist, dass das obere Ende des Kreuzes mit einem Symbol gekrönt ist, das eine baldige Wiedergeburt bedeutet und den Trauernden Hoffnung gibt, nämlich dem Baum des Lebens.
Es gibt eine Version, nach der Maria Magdalena nicht von Anfang an auf dem Bild zu sehen war. Tatsache ist, dass der Heiligenschein über ihrem Kopf visuell über den Füßen Christi erscheint, was kaum mit einem Fehler von Masaccio bei der ursprünglichen Arbeit an dem Gemälde vereinbar ist.
Gleichzeitig wurde bei der Mitte des 20. Jahrhunderts durchgeführten Restaurierung eine weitere interessante Tatsache festgestellt: Unter der Inschrift "Jesus von Nazareth, König der Juden" wurde genau der oben erwähnte Lebensbaum gefunden. Wer und warum er aus der ursprünglichen Fassung der Komposition entfernt wurde, ist immer noch ein großes Rätsel.
Eine weitere interessante Tatsache: Wahrscheinlich sollte das Bild ursprünglich von unten nach oben zeigen, um die Wirkung der überragenden biblischen Szene zu verstärken. Dies wird durch die voluminöse Brust von Christus und den schwach ausgeprägten Hals von Maria Magdalena angedeutet.
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Über ihm befindet sich eine Dornenkrone, die am Kreuz befestigt ist, ein Symbol für die Qualen, die er erlitt. Der Hintergrund ist goldfarben und schlicht, wodurch die zentrale Figur noch stärker hervorgehoben wird. Der Goldgrund wirkt wie ein Heiligenschein und verleiht der Szene eine spirituelle Tiefe.
Unterhalb des Kreuzes befindet sich eine Figur, die vermutlich den heiligen Johannes darstellt. Er ist in ein rotes Gewand gehüllt und streckt seine Hände in Richtung des Kreuzes aus. Seine Pose drückt Trauer und Hilflosigkeit aus.
Links und rechts des Kreuzes stehen zwei weitere Figuren, die vermutlich die Maria Magdalena und die Mutter Jesu darstellen. Beide sind von leuchtenden Heiligenscheinen umgeben, was ihre spirituelle Bedeutung unterstreicht. Sie blicken auf den Gekreuzigten, ihre Gesichter zeigen Sorge und Schmerz. Die Gewänder der Frauen sind in kräftigen Blautönen gehalten, was einen Kontrast zu den warmen Farben des Hintergrunds und des roten Gewandes des Johannes bildet.
Die Komposition der Szene ist klar und symmetrisch. Die Figuren sind eng beieinander angeordnet, was die Intensität des Moments betont. Die Verwendung von Symbolen wie der Dornenkrone, den Heiligenscheinen und den Gewändern trägt zur Vermittlung der religiösen Botschaft bei.
Die Darstellung wirkt von einer gewissen Distanz geprägt, die emotionale Intensität wird durch eine gewisse Formalität gemildert. Dennoch erzeugt das Bild durch die konzentrierte Darstellung der zentralen Szene und die Verwendung von Symbolen eine eindringliche Wirkung. Es geht hier weniger um eine naturalistische Darstellung des Leidens, sondern vielmehr um die Darstellung des spirituellen Moments der Kreuzigung und der damit verbundenen Erlösung.