Madonna and Child between Saints Francis of Assisi and Clare Sante Creara (1572-1620)
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Sante Creara – Madonna and Child between Saints Francis of Assisi and Clare
Ort: Academy Carrara (Accademia Carrara), Bergamo.
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Links von ihr steht eine männliche Figur in einem groben Franziskanermantel. Er kniet und hält seine Hände in andächtiger Pose gefaltet, sein Blick ist auf die zentrale Figur gerichtet. Seine Darstellung wirkt demütig und hingebungsvoll. Rechts von der Mutter Gottes befindet sich eine weitere Frau, ebenfalls in einer klösterlichen Gewandung, die ein Abbild einer Lilie trägt – ein Symbol für Reinheit und Unschuld. Ihre Haltung ist zurückhaltend, aber respektvoll.
Über den Figuren schweben drei Engel, deren Darstellung durch einen goldenen Heiligenschein hervorgehoben wird. Sie scheinen in einem Lichtstrahl zu baden, der die Szene von oben erhellt. Im Hintergrund erkennen wir eine architektonische Struktur, vermutlich ein Gebäude mit Säulen und Fensteröffnungen, das den religiösen Kontext der Darstellung unterstreicht.
Die Farbgebung ist warm und gedämpft, wobei Gold- und Brauntöne dominieren. Die Dunkelheit des Hintergrunds verstärkt die Leuchtkraft der Figuren und lenkt den Blick auf die zentrale Szene. Der Teppich vor dem Sockel wirkt wie ein zusätzlicher Vordergrund, der die Tiefe der Darstellung betont.
Die Komposition suggeriert eine Hierarchie: Die Mutter Gottes mit dem Kind steht im Mittelpunkt, umgeben von den Heiligen und den Engeln. Es entsteht ein Eindruck von Gebet, Hingabe und spiritueller Erhabenheit. Die Anwesenheit des Franziskus deutet auf einen Bezug zur franziskanischen Spiritualität hin, während die Figur der Klara möglicherweise ihre Verbindung zu einem Leben in Askese und Kontemplation symbolisiert. Insgesamt vermittelt das Bild eine Botschaft von Glauben, Demut und göttlicher Gnade. Die subtile Melancholie im Gesicht der zentralen Figur könnte als Hinweis auf die Leiden Christi interpretiert werden oder als Ausdruck der mütterlichen Sorge um die Welt.