#50310 Spain
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Spain – #50310
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Ein wiederkehrendes Motiv sind weiße, blattartige Strukturen, die um die Figuren herum schweben oder sich an ihnen scheinen zu verfangen. Diese Elemente verleihen der Komposition eine gewisse Leichtigkeit und einen fast schon ätherischen Charakter, stehen aber im deutlichen Kontrast zur Schwere und Dunkelheit der Tierfiguren. Ein einzelner, kleiner Stein liegt am unteren Bildrand, isoliert von den übrigen Elementen.
Die Darstellung wirkt beunruhigend und ambivalent. Die Figuren strahlen eine gewisse Bedrohung aus, gleichzeitig ist ihre stilisierte Form und die ungewöhnliche Farbgebung distanziert und fast schon humorvoll. Es entsteht der Eindruck einer traumartigen Welt, in der Realität und Fantasie miteinander verschmelzen. Die Anordnung der Elemente suggeriert keine klare Handlung oder narrative Struktur; vielmehr wird ein Zustand des Daseins, eine fragmentierte Vision von einer unbekannten Welt eingefangen.
Es lässt sich vermuten, dass die Malerei Themen wie Urängste, das Unbewusste und die Konfrontation mit dem Fremden behandelt. Die Abwesenheit von menschlichen Figuren könnte auf eine Entfremdung oder Isolation hindeuten, während die grotesken Züge der Tierwesen möglicherweise als Metaphern für verborgene Ängste oder unterdrückte Impulse zu verstehen sind. Die weiße Elemente könnten Hoffnung oder Erlösung symbolisieren, stehen aber gleichzeitig im Spannungsverhältnis zur Dunkelheit und Bedrohung, die von den Tierfiguren ausgeht. Insgesamt hinterlässt das Werk einen nachhaltigen Eindruck von Melancholie und existentieller Unsicherheit.