Workers in the fields Boris Grigoriev (1886-1939)
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Boris Grigoriev – Workers in the fields
Ort: Private Collection
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Der Mann neben ihr ist älter und trägt eine Mütze mit Schirm. Sein Gesicht ist von tiefen Furchen durchzogen, die ein Bild von Entbehrung und harter Arbeit vermitteln. Die Augen des Mannes sind ebenfalls auf den Betrachter gerichtet, jedoch mit einem Anflug von Melancholie oder vielleicht auch Resignation.
Der Hintergrund besteht aus einer erdigen Landschaft in warmen Brauntönen. Im oberen Bereich der Darstellung sind einige dunkle, pyramidenartige Formen erkennbar, die an Hügel oder Berge erinnern könnten. Verstreut im Vordergrund liegen landwirtschaftliche Geräte – Harke und Schaufeln –, die auf die Tätigkeit als Arbeiter hinweisen. Die Farbgebung ist gedämpft und harmonisch, wobei die warmen Erdtöne einen Kontrast zur Blässe der Gesichter bilden.
Die Komposition wirkt ruhig und statisch. Die beiden Figuren sind zentral platziert und nehmen den Großteil des Bildes ein. Der Blickkontakt mit dem Betrachter erzeugt eine unmittelbare Verbindung und fordert zu einer Auseinandersetzung auf.
Subtextuell könnte das Werk die Härte und Entbehrung des ländlichen Lebens thematisieren, insbesondere die Last der Arbeit und die daraus resultierende Erschöpfung. Die ausdruckslosen Gesichter könnten ein Spiegelbild der inneren Verfassung der Arbeiter sein – eine Stille, die von harter Arbeit und vielleicht auch von Hoffnungslosigkeit geprägt ist. Die Landschaft im Hintergrund wirkt bedrohlich und unpersönlich, was die Isolation und das Gefühl der Ausweglosigkeit unterstreichen könnte. Es liegt ein Hauch von Melancholie über dem Werk, der eine Reflexion über die menschliche Existenz und ihre Grenzen anregt.